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Kandahar - In der südafghanischen Unruheregion Helmand haben die internationalen und die afghanischen Streitkräfte ein seltenes Abkommen mit den Stammesältesten einer Ortschaft geschlossen. Es betrifft die Ortschaft Sarwan Kala im Bezirk Sangin sowie deren Umgebung.
Helmand gilt als Hochburg der radikalislamischen Taliban. Der Vertrag verpflichtet die Stammesältesten, keine nicht-afghanischen Taliban-Kämpfer in das Gebiet zu lassen. Afghanische Taliban dürfen in und um Sarwan Kala keine Anschläge verüben.
Die afghanische Regierung verpflichtet sich im Gegenzug zur Umsetzung von Entwicklungsprojekten wie dem Bau von Schulen, Krankenhäusern und Strassen in der Region. Die NATO-Schutztruppe ISAF darf gemäss dem Abkommen "keine willkürlichen Einsätze" in dem Gebiet abhalten. Sollten militärische Einsätze nötig sein, muss die NATO diese mit den afghanischen Sicherheitskräften abstimmen.
ISAF-Vertreter in Helmand bestätigten die Existenz des Abkommens und erklärten, auch sieben Taliban-Kommandeure hätten eingewilligt, sich an die Abmachungen zu halten. Ein Taliban-Sprecher wies die Vereinbarung wiederum zurück und sprach von "Propaganda".

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SDA-ATS