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Nestlé, Google, ABB, Novartis sowie die Bundesverwaltung sind bei Studenten die beliebtesten Arbeitgeber der Schweiz. Die vier Grosskonzerne und die Bundesverwaltung haben in einer Umfrage unter 10'100 Studenten ihre Spitzenpositionen aus dem Vorjahr verteidigt.

Dagegen haben die beiden Grossbanken UBS und Credit Suisse teilweise an Gunst verloren, wie aus der Umfrage des Beratungsunternehmens Universum hervorgeht, die am Donnerstag veröffentlicht worden ist. Bei Wirtschaftsstudenten liegt Nestlé in der diesjährigen Umfrage wie bereits 2012 auf Platz 1 vor Google.

Dahinter schafften es die UBS und die Credit Suisse zwar wieder in die Top 5. Aber die beiden Grossbanken haben deutlich an Beliebtheit verloren. Während sie im Vorjahr Google noch dicht im Nacken sassen, beträgt heuer der Abstand 4 bzw. 5 Prozentpunkte. Dabei hat die CS noch stärker an Gunst verloren als ihre Konkurrentin UBS, so dass die UBS überholen und auf Platz 3 vorstossen konnte.

Nachdem die Banken über Jahre hinweg die Lieblinge der Wirtschaftsstudenten gewesen waren, haben in diesem Jahr die Strategie- & Managementberatungsfirmen die Nase vorne, wie es heisst. Als nächste Bank in der Rangliste kommt Julius Bär auf Platz 32 zu liegen, was einen Absturz um 13 Plätze bedeutet.

Aufsteiger in den Top 10 sind die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaften Ernst & Young (5.) und PwC (7.), die sich beide um 5 Plätze verbessert haben. Grösster Verlierer unter den Top 10 ist der Kosmetikhersteller L'Oréal, der um 3 Plätze auf Rang 9 fiel.

SBB als Aufsteiger

Bei den Studenten der Ingenieurwissenschaften hält der Industriekonzern ABB wie im Vorjahr unangefochten die Spitze vor Konkurrent Siemens. Den grössten Sprung unter den Top 10 machte die SBB, die sich von Platz 6 auf Platz 3 verbesserte.

Generell würden Staatsbetriebe als Arbeitgeber immer attraktiver, stellt die Studie fest. "Wir verzeichnen Jahr für Jahr eine Zunahme beim Wunsch nach Jobsicherheit und Balance von Arbeit und Freizeit", schreibt Universum-Schweiz-Chef Yves Schneuwly.

Je unsicherer die Wirtschaftslage, desto mehr werde darauf Wert gelegt. Ehemalige wie aktuelle Staatsbetriebe hätten aber auch dank der Digitalisierung ihr angestaubtes Image abgelegt, erklärte Schneuwly.

Pharma vorne

Bei den Naturwissenschaftlern sind die Lieblinge die selben wie bisher: Novartis auf Platz 1 vor Konkurrentin Roche. Auf Platz 3 stiess CERN vor, womit das Genfer Forschungszentrum Nestlé auf Platz 4 verwies.

Die meisten aller IT-Studenten wollen zu Google. Der Suchmaschinenkonzern rangiert mit weitem Abstand in der Beliebtheit an der Spitze vor IBM und Microsoft, die die Plätze tauschten. Die Swisscom kann Rang 4 halten.

Bundesverwaltung top

Angehende Juristen zieht es indes vor allem in die Bundesverwaltung, die deutlich vor dem Internationalen Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) den Spitzenrang belegt. Die Bundesverwaltung biete enorm viele interessante Posten für Juristen zum Teil auch in der Aussenpolitik, was sie attraktiv mache, sagte Schneuwly.

Profitiert von ihrer Rolle als Stabilitätshüterin des Finanzsystems habe die Schweizerische Nationalbank (SNB), die sich um 7 Plätze verbesserte und damit auf Rang 6 vorstiess. Die Favoriten der Jus-Studenten seien überraschend, sagte Schneuwly. Denn unter die 50 beliebtesten Arbeitgeber hätten es nur 10 Anwaltskanzleien geschafft.

Ganz anders sehen die Favoriten der Geisteswissenschaftler aus. Hier hat die Bundesverwaltung das IKRK überholt und auf Platz 2 verdrängt. Auf Platz 3 stiess Schweiz Tourismus vor. Erst auf dem 4. Rang befindet sich mit Google ein Unternehmen aus der Privatwirtschaft.

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SDA-ATS