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Der Nahrungsmittelmulti Nestlé hat in den ersten drei Monaten des Jahres 20,9 Milliarden Franken umgesetzt und damit gleich viel wie im Vorjahreszeitraum. Das organische Wachstum betrug 3,9 Prozent.

Dieses setzte sich aus 3,0 Prozent internem Realwachstum und 0,9 Prozent Preisanpassungen zusammen, wie Nestlé am Donnerstag mitteilte. Den relativ geringen Anteil der Preisanpassungen am organischen Wachstum erklärt der Konzern mit dem deflationären Umfeld sowie den tiefen Rohstoffpreisen.

Dass der Umsatz nominal stagnierte, hängt einerseits mit Wechselkurseffekten zusammen. Diese wirkten sich mit 2,8 Prozent negativ aus. Andererseits wurde das Wachstum durch Veräusserungen von Unternehmensteilen um 1,0 Prozent gedrückt.

Breit abgestützt

Nestlé habe in den meisten Kategorien und Geschäftsbereichen Marktanteile hinzugewonnen, wird Konzernchef Paul Bulcke in der Mitteilung zitiert.

Auch regional war das organische Wachstum breit abgestützt. Am stärksten fiel es in Nord- und Südamerika aus (AMS, +5,5 Prozent). Insbesondere das Geschäft mit Tiefkühlkost in Nordamerika sei gut gelaufen, schreibt Nestlé.

In der Region Europa, Naher Osten und Nordafrika (EMENA, +3,0 Prozent) waren Deutschland, Grossbritannien, Spanien und Italien die Wachstumstreiber. Vor allem Nescafé, Produkte für Heimtiere, Tiefkühlpizza und Glace schnitten gut ab.

Auf dem russischen Markt konnte Nestlé seine Verkäufe im zweistelligen Bereich steigern. Dagegen litt der Konzern unter der Instabilität im Nahen Osten und Nordafrika. In der Türkei wiederum wuchs der Konzern im zweistelligen Bereich.

Indien auf Erholungskurs

Am schwächsten wuchs das Geschäft in Asien, Ozeanien und Subsahara-Afrika (AOA, +2,3 Prozent). Gedrückt wurde das Wachstum vor allem vom Geschäft in Indien, auch wenn sich der Markt laut Nestlé schneller erholt als erwartet. Gerade bei den Maggi-Nudeln, wo das Geschäft wegen der Bleiaffäre zuletzt arg gelitten hatte, konnte Nestlé Marktanteile zurückgewinnen.

In China, wo Nestlé seit einiger Zeit gewisse Probleme hat, sei der Umsatz der Tochterfirma Yinlu - sie stellt unter anderem Erdnussmilch her - nach wie vor "herausfordernd", heisst es. Zufrieden zeigt sich der Konzern im Reich der Mitte dagegen mit Nescafé, Süsswaren und kulinarischen Produkten.

Für das laufende Jahr erwartet Nestle weiterhin ein organisches Wachstum auf dem Vorjahresniveau von 4,2 Prozent. Es wäre das vierte Jahr in Folge, in dem der Konzern sein selbst gestecktes Wachstumsziel von fünf bis sechs Prozent verfehlt.

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SDA-ATS