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Der Online-Videodienst Netflix schränkt für seine Nutzer den Zugang zu Filmen und Serien aus anderen Ländern ein. Netflix muss die Rechte für Sendungen für verschiedene Regionen einzeln aushandeln, darum unterscheidet sich das Angebot je nach Land zum Teil erheblich.

Einige Kunden umgehen das bisher zum Beispiel mit Hilfe von VPN-Diensten (Virtual Private Network), die Netflix vorgaukeln, dass der Nutzer aus einem anderen kommt. Populär ist vor allem das Programm aus dem US-Angebot. Nun kündigte Netflix an, dass der Zugang über solche Services in den kommenden Wochen blockiert werde.

Die Nutzer werden dann nur das Programm ihres tatsächlichen Herkunftslandes sehen können. Es bleibe zwar das Ziel, dass Kunden in allen Ländern die gleichen Filme und Serien sehen könnten, hiess es in einem Blogeintrag am späten Donnerstag. Doch bis dahin sei es noch ein weiter Weg.

In 190 Ländern verfügbar

Netflix war vergangene Woche auf einen Schlag in 130 weiteren Ländern gestartet. Jetzt ist der Dienst in insgesamt 190 Ländern verfügbar. Als einziger relevanter Markt fehlt bislang China. Auch einige Chinesen verschafften sich bisher Zugang zu Netflix über die VPN-Services, der Konzern nahm erst vor kurzem auch Sendungen in chinesischer Sprache ins Programm auf.

Netflix-Chef Reed Hastings erklärte schon häufiger, das internationale Rechte-Geflecht sei sehr verworren und das sei auch einer der Gründe dafür, dass der Dienst verstärkt auf die Produktion eigener Filme und Serien setze. Diese Inhalte könne Netflix dann überall gleichzeitig zeigen.

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