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Kabul - Afghanistans Wahlaufsicht hat wegen Manipulationsverdachts bei der Parlamentswahl die Neuauszählung Tausender Stimmzettel angeordnet. Betroffen seien sieben von 34 Provinzen, sagte am Montag ein Beauftragter der von der Regierung eingesetzten unabhängigen Wahlkommission.
Die Bekanntgabe des Ergebnisses der Abstimmung vom 18. September könnte sich damit weiter verzögern. Zuletzt hatte die Behörde den 30. Oktober als Termin angepeilt.
Die Kommission habe Belege dafür, dass die Ergebnisse in den betroffenen Provinzen nicht regulär seien, sagte der Beauftragte Sekrija Baraksai. Daher müssten die abgegeben Wahlzettel neu ausgezählt werden.
Ausserdem seien alle Stimmen für ungültig erklärt worden, die in fünf Wahllokalen in der östlichen Provinz Chost abgegeben worden seien. Es werde untersucht, wer hinter dem möglichen Wahlbetrug stecke.
Bis Ende vergangener Woche hatte die von der UNO unterstützte Wahlbeschwerdekommission etwa 3000 offizielle Einsprüche erhalten. Nach Einschätzung der Kommission könnte sich diese Zahl noch verdoppeln.
Mindestens 17 Menschen waren während der Abstimmung am 18. September bei Anschlägen getötet worden. Auch die Präsidentenwahl im vergangenen Jahr war von Anschlägen der radikal-islamischen Taliban und Wahlfälschungen überschattet worden.

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SDA-ATS