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Thun - Das Kunstmuseum Thun verwandelt sich diesen Sommer in ein Versuchslabor. Die Kunstprojekte der neuen Ausstellung "Utopie und Alltag" sollen dazu anregen, die verschiedenen Formen der Wissensvermittlung zu überdenken.
"Utopie und Alltag" befasst sich mit dem Spannungsfeld zwischen Kunst und Bildung, wie das Kunstmuseum Thun einer Mitteilung schreibt. Es geht grundsätzlich um die Frage, welche Rolle Künstler im Bildungsprozess übernehmen.
Das bringe unweigerlich eine Reflektion über das Museum als Bildungsinstitution mit sich, heisst es in der Mitteilung weiter. Die Ausstellung werde es ermöglichen, mit Alternativen zur passiven Wissensvermittlung zu experimentieren. Die traditionelle Beziehung zwischen Schülern und Lehrern soll ebenfalls überdacht werden.
Schon im Vorfeld arbeiteten die ausstellenden Künstlerinnen und Künstler mit Laien an Projekten, die nun präsentiert werden. Einige dieser Projekte gehen während der Sommerausstellung, die bis zum 5. September dauert, weiter.
Beispielsweise bauen die beiden Künstler Valerian Maly und Klara Schilliger im grossen Museumssaal mit der Thuner Bevölkerung eine riesige Ingwerwurzel nach. Die Wurzel symbolisiere den "unendlichen Wissensschatz, der durch die Kunst generiert wird sowie eine nicht hierarchische Form der Wissensorganisation", schreibt das Kunstmuseum dazu.
In die Kunstprojekte involviert waren oder sind verschiedene Gruppen aus der Region Thun wie das Berufsmilitär, ein Kindergarten, Altersheimbewohner, Blinde und Oberstufenschüler.
Das Erstkonzept zur Ausstellung "Utopie und Alltag" entstand im Centre d'Art Contemporain in Genf. Das Kunstmuseum Thun übernahm Idee und Fragestellungen und setzte sie mit anderen Kunstschaffenden und lokalen Gruppen um.

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SDA-ATS