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In der Schweiz müssen neue Automodelle ab sofort mit Tagfahrlichtern ausgerüstet sein. Beim Motorstart schalten sich die Lichter automatisch ein. Die Schweiz übernimmt damit eine EU-Norm, die vorerst für alle Autos unter 3,5 Tonnen gilt.

Die neue Norm regelt technische Anforderungen, die auf europäischer Ebene harmonisiert sind, wie ein Sprecher des Bundesamtes für Strassen (ASTRA) am Montag auf Anfrage sagte. Die Vorschrift legt unter anderem Lichtstärke, Leuchtfläche und Farbe (weiss) fest.

In der Europäischen Union ist die neue Vorschrift ebenfalls am Montag in Kraft getreten. Sie gilt zunächst für Personen- und Lieferwagen und soll Mitte 2012 auf Lastwagen und Busse ausgeweitet werden, wie die EU-Kommission in Brüssel mitteilte.

Positiver Effekt des Tagfahrlichtes

Betroffen sind nur neue Modelle, also nicht generell alle Neuwagen. Die EU-Kommission erhofft sich von der neuen Regelung eine höhere Sicherheit auf Europas Strassen. In einigen Ländern ist Tagfahrlicht bereits vorgeschrieben.

Untersuchungen zeigen, dass Autos mit Tagfahrlicht tagsüber für andere Verkehrsteilnehmer klarer und eher sichtbar sind als Autos mit eingeschaltetem Abblendlicht. Auch verbraucht das Tagfahrlicht laut EU-Kommission weniger Energie als das Abblendlicht.

Heute empfehlen die Schweizer Behörden den Autofahrern lediglich, das Licht auch tagsüber einzuschalten. Gut die Hälfte der Autofahrer beachtet dies. Zahlreichen Studien haben nach Angaben der ASTRA einen positiven Effekt des Tagfahrlichtes nachgewiesen.

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SDA-ATS