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In der Affäre um vergiftete Briefe an US-Präsident Barack Obama und andere haben die Behörden in den USA einen neuen Verdächtigen festgenommen. Wie die Polizei am Samstag mitteilte, verhafteten FBI-Agenten den 41-jährigen Kampfsport-Lehrer James Everett Dutschke in der Nacht in seinem Haus in Tupelo im südlichen Bundesstaat Mississippi.

Dutschke soll den Verdacht auf seinen 45-jährigen Bekannten Paul Kevin Curtis gelenkt haben, der zunächst festgenommen, dann aber wieder freigelassen worden war.

Dutschke werde sich wegen der Herstellung, Aufbewahrung und Versendung eines Giftstoffs "als Waffe" zu verantworten haben, erklärte die Staatsanwältin Felicia Adams. Dem Festgenommenen drohen damit eine lebenslange Haftstrafe und eine Geldstrafe von 250.000 Dollar. Für Montag ist am US-Bezirksgericht in Oxford in Mississippi eine erste Anhörung geplant.

Anfang vergangener Woche waren zwei Briefe mit dem tödlichen Pflanzengift Rizin an Obama und den Senator Roger Wicker aus Mississippi in Poststellen abgefangen worden, bevor sie in die Nähe der Adressaten gelangen konnten.

Der Fund der gefährlichen Kuverts hatte wegen der zeitlichen Nähe zu dem Anschlag auf den Marathonlauf in Boston für Nervosität gesorgt, ein Zusammenhang bestand aber nicht. Ein dritter Gift-Brief ging an eine Friedensrichterin in Mississippi, Sadie Holland.

Der zunächst festgenommene 45-jährige Curtis hatte sich öffentlich gegen Schwarzmarkt-Praktiken im Organhandel gewandt und dabei über "fehlende Teile" geschrieben. Die fraglichen Briefe nahmen auf "fehlende Teile" Bezug und waren mit "KC" unterzeichnet. Möglicherweise wollte Dutschke damit Curtis als den Absender der Briefe verdächtig erscheinen lassen.

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SDA-ATS