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New Orleans - Im Kampf gegen die Ölpest im Golf von Mexiko nimmt der Ölkonzern BP einen mit Spannung erwarteten neuen Anlauf zur Eindämmung der Umweltkatastrophe. US-Krisenkoordinator Thad Allen gab grünes Licht für die Installation einer leistungsstärkeren Absaugglocke.
Er habe diesem Plan zugestimmt, weil durch die neue Vorrichtung wesentlich mehr Öl aufgefangen werden könne, als bisher, sagte Allen. Zuvor hatte er bereits im US-Sender CNN davon gesprochen, dass es eine "bedeutsame Chance" gebe, die Menge des austretenden Öls zu reduzieren.
Seit die vom BP-Konzern betriebene Plattform "Deepwater Horizon" im Golf von Mexiko am 20. April explodierte und zwei Tage später sank, strömen bei der grössten Ölkatastrophe in der US-Geschichte täglich Millionen Liter Öl ins Meer und bedrohen vor allem die Ökosysteme im Golf von Mexiko und an den Küsten im Süden der USA.
Wenn die Installation der neuen Technik erfolgreich verläuft, soll mit der Absaugvorrichtung künftig das gesamte Öl, das am lecken Bohrloch am Meeresgrund in rund 1500 Metern Tiefe austritt, aufgefangen und an Bord von Spezialschiffen gepumpt werden. Einsatzbereit soll die neue Absaugvorrichtung laut Krisenkoordinator Allen in sieben bis zehn Tagen sein.
Millionen Liter ÖlUm die neue Absaugvorrichtung anzubringen, muss allerdings der Trichter, der sich bislang über dem Bohrloch befindet, angehoben werden. Dabei fliessen zumindest zeitweilig die von der bisherigen Vorrichtung täglich aufgefangenen rund 2,4 Millionen Liter Öl ins Meer. Gemäss Schätzungen der US-Regierung treten aus dem Bohrloch täglich insgesamt zwischen 5,6 und 9,6 Millionen Liter Öl aus.
Der Einsatz der neuen Absaugvorrichtung ist der jüngste Schritt im Bemühen des BP-Konzerns zur Eindämmung der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko. Mit der Fertigstellung einer Entlastungsbohrung, die den Druck vom lecken Bohrloch nehmen und so den Ölstrom stoppen soll, wird erst für den 13. August gerechnet.

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SDA-ATS