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Kurz vor dem Einsatz einer neuen UNO-Eingreiftruppe im Kongo sind im Osten des afrikanischen Krisenlandes erneut Kämpfe zwischen der Armee und den Rebellen entbrannt. Lokalen Radiostationen zufolge handelt es sich um die schwersten Gefechte seit dem vergangenen Jahr.

Die Gewalt brach am Montag etwa zehn Kilometer nördlich der Provinzhauptstadt Goma aus. Hunderte Menschen sollen auf der Flucht sein. Die Rebellen der M23-Bewegung liessen über Twitter verlauten, sie seien am frühen Morgen von Soldaten angegriffen worden und hätten daraufhin eine Gegenattacke gestartet, um die Truppen zurückzudrängen.

Die "Bewegung des 23. März" hatte Goma bereits im vergangenen November kurzzeitig eingenommen und sich erst wieder zurückgezogen, nachdem Kongos Regierung Friedensgespräche zugesagt hatte.

Die 3000 Mann starke Eingreiftruppe der Vereinten Nationen soll helfen, die Milizen in der Region unter Kontrolle zu bringen. Der UNO-Sicherheitsrat hatte die Entsendung zur Stabilisierung der Region im März beschlossen.

In dieser Woche will auch UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon den Kongo besuchen, anschliessend reist er nach Ruanda und Uganda weiter. Die kongolesische Regierung und die Vereinten Nationen haben den beiden Nachbarländern wiederholt vorgeworfen, die Rebellen zu unterstützen. Beide Länder haben dies stets bestritten.

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SDA-ATS