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Die US-Regierung hat dem Übergangsrat der Gaddafi-Gegner den Rücken gestärkt. Das Gremium in der libyschen Metropole Benghasi sei ein legitimer und glaubwürdiger Gesprächspartner des libyschen Volkes, sagte der Sicherheitsberater von Präsident Barack Obama, Thomas Donilon.

Donilon traf im Weissen Haus mit dem Chef des Übergangsrates, Mahmud Dschibril, zusammen. Gaddafi habe sein Recht zu regieren verloren, sagte der Sicherheitsberater.

Er lobte nach den Angaben des Weissen Hauses, dass der Übergangsrat eine demokratische Zukunft des Landes anstrebe. Dschibril wirbt international für die Anerkennung und Unterstützung seiner Übergangsregierung mit Sitz in der ostlibyschen Stadt Benghasi.

USA halten sich Optionen offen

Beim Empfang Dschibrils am Freitag (Ortszeit) in Washington gingen die US-Verantwortlichen allerdings nicht so weit, die Führung der Aufständischen in Benghasi als einzige legitime Vertretung Libyens anzuerkennen. Bislang hatten sich Frankreich und Italien zu diesem Schritt entschlossen.

Nach Angaben der US-Regierung fiel zudem noch kein Entscheid in der Frage, ob die Rebellen neue Gelder erhalten sollen. Die Aufständischen haben zur Unterstützung ihres Kampfes gegen Gaddafi um Zugriff auf zumindest einen Teil der milliardenschweren eingefrorenen libyschen Vermögenswerte gebeten.

Weitere Bombardements der NATO

Die NATO setzte am Samstag ihre Angriffe auf militärische Ziele des Regimes von Muammar al-Gaddafi fort. Vier heftige Explosionen waren am frühen Morgen in Tripolis zu hören, zwei weitere in der Nacht zuvor, im Osten der Metropole stieg Rauch auf.

Gaddafi dementierte indes Gerüchte, wonach er bei einem der letzten NATO-Angriffe verletzt worden sei.

Die NATO bestätigte am Samstag auch einen Angriff auf einen Kommandobunker nahe der ostlibyschen Stadt Al-Brega. Dieser sei von der Regierung Gaddafis genutzt worden, um Angriffe auf die Zivilbevölkerung zu koordinieren.

Nach Angaben der libyschen Staatsagentur Jana wurden bei einem Angriff auf Al-Brega am Freitag 16 muslimische Prediger getötet. Die NATO erklärte dazu: "Obwohl wir diese Behauptungen nicht bestätigen können, bedauern wir den Verlust von unschuldigen Menschenleben immer, wenn er eintritt."

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SDA-ATS