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Die künftige italienische Regierung nimmt Gestalt an. In Rom wird damit gerechnet, dass die neue Führung des krisengeschüttelten Landes am Wochenende gebildet werden kann.

Der designierte Ministerpräsident Enrico Letta von der linksgerichteten Demokratischen Partei (PD) unterrichtete Präsident Giorgio Napolitano am Freitag über den Stand seiner Koalitionsverhandlungen.

Letta legte einen "Tag der Reflexion" und der Gespräche ein, auch um letzte Knoten in dem Programm der von ihm vorbereiteten breiten Koalition zu lösen. Wie italienische Medien berichteten, verhandelte er noch mit der konservativen PdL-Partei ("Volk der Freiheit") des früheren Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi.

Dieser will vor allem die unbeliebte Grundsteuer auf das erste Haus abgeschafft sehen, setzt dabei aber auf eine Einigung mit Letta. Es gebe keine unlösbaren Probleme, sagte Berlusconi.

Er signalisierte Unterstützung für Letta und teilte mit, dass er für sich selbst keinen Anspruch auf einen Ministerposten stelle. Napolitano will in seiner "Regierung des Präsidenten" eine jüngere Generation und dabei vor allem auch Frauen vertreten sehen.

Grillini gehen in Opposition

Letta ist beauftragt, das Land mit einer grossen Koalition aus der zweimonatigen Regierungskrise zu führen. Seine Mitte-Links-Partei PD (Demokratische Partei), Berlusconis PdL (Volk der Freiheit) und die kleine Zentrumsformation des bisherigen Regierungschefs Mario Monti sollen die neue Regierung tragen. In Rom wurde erwartet, dass Letta an diesem Wochenende vereidigt wird.

Der PD-Vize-Chef hatte den Auftrag zur Bildung einer Regierung unter Vorbehalt angenommen, weil er zunächst die politischen Parteien konsultieren wollte. Er muss sich Vertrauensabstimmungen im Parlament stellen, die für Anfang der nächsten Woche anberaumt werden könnten.

Die separatistische Lega Nord und die populistische Protestbewegung "Fünf Sterne" (M5S) Beppe Grillos gehen in die Opposition. Als Minister sind neben anderen PdL-Parteichef Angelino Alfano, Ex-Regierungschef Giuliano Amato und Mario Monti im Gespräch.

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SDA-ATS