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Neue Runde im Streit um Assanges Auslieferung

Der Streit um die Auslieferung von Wikileaks-Gründer Julian Assange geht in eine neue Runde. Der Londoner High Court hat die Berufung Assanges gegen den Auslieferungsentscheid der ersten Instanz angenommen, teilte das Gericht am Mittwoch mit.

Die Verhandlung vor dem High Court wurde nun auf den 12. April festgesetzt. Sie soll zwei Tage dauern. Richter Howard Riddle vom Belmarsh Magistrates Court hatte in erster Instanz geurteilt, die Auslieferung des 39 Jahre alten Australiers von Grossbritannien nach Schweden sei rechtens. Die schwedische Justiz möchte Assange unter anderem wegen Vergewaltigungsvorwürfen verhören.

Er steht im Verdacht, mit zwei Frauen ungeschützten Geschlechtsverkehr gehabt zu haben, obwohl die beiden die Benutzung eines Kondoms verlangt hätten. Eine Anklage wurde bisher nicht verfasst.

Assange, der zurzeit bei einem Freund in Grossbritannien lebt und strenge Auflagen befolgen muss, bestreitet die Vorwürfe und vermutet dahinter einen politischen Komplott. Mit der Berufung will er sich nun gegen die Auslieferung an Schweden wehren.

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