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Rekord beim versuchten Schmuggel von gefälschten Handtaschen und Uhren: Die Zollverwaltung hat 2010 so viele gefälschte Luxusartikel beschlagnahmt wie noch nie. Weiter wurden rund 1500 gefälschte Dokumente identifiziert, darunter auch biometrische Ausweise.

2010 passierten täglich mehr als 20'000 Lastwagen und rund 600'000 Personenwagen die Schweizer Grenze, wie Oberzolldirektor Rudolf Dietrich am Dienstag an der Jahresmedienkonferenz der Eidgenössischen Zollverwaltung am Grenzübergang in Bardonnex GE sagte. Pro Tag seien Waren im Wert von 715 Millionen Franken eingeführt worden.

Handtaschen, Reisetaschen, Uhren

Doch nicht alle geben bereitwillig an, was sie über die Grenze bringen wollen. So wurden im vergangenen Jahr gegen 4500 Fälle von gefälschten Luxusprodukten verzeichnet - ein Rekord. Am beliebtesten waren Handtaschen, Reisetaschen und Portemonnaies sowie Uhren und Schmuck.

Neben gefälschten Luxusgütern sind Lebensmittel beliebte Schmuggelware. 2010 konnten laut Jürg Noth, Chef Grenzwachtkorps, über 800 Tonnen beschlagnahmt werden. Die von den Schmugglern hinterzogenen Zollabgaben belaufen sich auf rund 3,5 Millionen Franken.

Erektionsförderer auf Platz eins

Gestiegen sind auch die Fälle von Arzneimittelschmuggel: von 1154 (2009) auf 1861. Dabei handelt es sich um gefälschte oder in der Schweiz nicht zugelassene Medikamente. Auf der Hitliste zuoberst standen Medikamente zur Erektionsförderung, gefolgt von Schlankheitsmitteln und Muskelaufbaupräparaten.

Weiter konnten die Grenzwächter 2010 über 200 Kilogramm Kokain und Heroin abfangen. Einige Schmuggler sind äusserst einfallsreich: Zöllner entdeckten am Flughafen Genf rund 1,3 Kilogramm in Kleiderbügeln verstecktes Kokain.

Exotische Tiere wie Vogelspinnen, Frösche, oder Schlangen sind ebenfalls beliebte Schmuggelobjekte. Zöllner hielten einen Schmuggler an, der sich einen rund 20 Zentimeter grossen Alligator an den Körper geklebt hatte.

Grenzwache leistet Beitrag zur Sicherheit

Neben den klassischen Zollkontrollen führen die Grenzwächter bei Verdacht auch Personenkontrollen durch. Dabei habe man 2010 über 2500 Personen wegen unterschiedlicher Delikte festgenommen und der Polizei übergeben, sagte Noth. "Das sind jeden Tag etwa sieben."

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SDA-ATS