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Die Solothurner Filmtage verzeichnen erneut einen Besucherrekord. Zur zweiten Ausgabe, die acht - statt wie früher sieben - Tage dauerte, strömten rund 55'000 Personen. Das Plus bei den Besucherzahlen beträgt sieben Prozent.

Ivo Kummer, der Direktor der Filmtage, macht unter anderem die strengere Selektion für das gute Ergebnis verantwortlich. Dies ermöglichte es, dass jeder ausgewählte Film zweimal gezeigt werden konnte.

"Mund-zu-Mund-Propaganda funktioniert auch an Festivals", sagte Kummer am Donnerstag gegenüber der Nachrichtenagentur SDA. Der Filmtage-Direktor will den eingeschlagenen Kurs fortsetzen und künftig eher noch strenger selektionieren.

Mit der Straffung des Programms wollen die Filmtage die Qualität der Werkschau steigern und den ausgewählten Beiträgen mehr Raum geben, wie es bereits im Vorfeld der 46. Ausgabe hiess.

Als Präsident des Vereins "Conférence des festivals", zu dem sich die wichtigsten Schweizer Filmfestivals 2010 zusammengeschlossen haben, will Kummer unter anderem einheitliche Erfolgsstatistiken anstreben, wie er sagte. Bislang zählen die Festivals ihre Besucher nach unterschiedlichen Kriterien.

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SDA-ATS