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Neues Museum Berlin mit Besucheransturm trotz schlechten Wetters

Dieser Inhalt wurde am 17. Oktober 2009 - 14:31 publiziert
(Keystone-SDA)

Berlin - Die Eröffnung des Neuen Museums in Berlin hat zum erwarteten Besucheransturm geführt. Schon am Vormittag bildete sich an der Museumsinsel eine mehrere hundert Meter lange Schlange.
Trotz nasskalter Witterung hatten sich die ersten Besucher bereits gegen 8.00 Uhr morgens angestellt - zwei Stunden, bevor das Museum seine Pforten öffnete.
Das Haus mit der weltberühmten Büste der ägyptischen Königin Nofretete war nach jahrzehntelangem Leerstand renoviert und umgebaut worden. Offiziell war das Museum am Freitag von der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel eröffnet worden. Zur Wiedereröffnung wird noch bis Sonntagabend freier Eintritt gewährt.
Für den Wiederaufbau des 1855 eröffneten und im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigten Museum hatte der britische Architekt David Chipperfield die Zeichen der Zerstörung und der Verwitterung zu DDR-Zeiten sichtbar belassen.
Auf rund 8000 Quadratmetern Fläche werden im Neuen Museum - einem Museum für Vor- und Frühgeschichte - rund 9000 Objekte ausgestellt - von einem 700'000 Jahre alten Faustkeil bis zu Zeugnissen aus der Zeit Karls des Grossen. Zu den Höhepunkten zählt ein Teil des Priamos-Schatzes aus Troja und der Goldhut aus der Bronzezeit. Die Nofretete-Büste wiederum ist 3500 Jahre alt.

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