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Das Schweizer Grenzwachtkorps hat am Freitag in Interlaken sein neues Diensthundegebäude eröffnet. Es steht auf dem Areal des Flughafens und erlaubt es dem Korps, seine Spür- und Schutzhunde unter besten Bedingungen aus- und weiterzubilden.

Das moderne Gebäude mit Komfortlüftung, 30 Boxen für die Hunde mit einem Aussenbereich, einer Futterküche und einem Retablierungszentrum ersetzt eine ältere Einrichtung, die den Tierschutzvorschriften nicht mehr entsprach. Das geht aus einer Mitteilung der Eidgenössischen Zollverwaltung hervor.

Mehr als 100 Diensthunde setzt das zur Zollverwaltung gehörende Grenzwachtkorps in der ganzen Schweiz ein. Sie alle halten sich mindestens einmal pro Jahr zu Ausbildungszwecken auf dem Gelände in Interlaken auf.

Die Hunde werden als Spür- und als Schutzhunde ausgebildet, meistens aber für beides. Spürhunde werden vorwiegend eingesetzt, um Sprengstoffe, Betäubungsmittel, Waffen und Personen aufzufinden. In Zukunft werden sie auch die Aufgabe erhalten, Tabak aufzuspüren.

Vom Junghund zum Spezialisten

Auch für den Artenschutz werden sie im Einsatz stehen, wie der Sprecher der Eidgenössischen Oberzolldirektion, Attila Lardori, auf Anfrage sagte.

Bevor die Diensthunde für ihre spezifische Aufgabe trainiert werden, kommen sie in die Junghundekurse, wo Sozialisierung und Diensthundeverteidigung den Schwerpunkt bilden. Nach zirka zwei Jahren werden sie spezialisiert.

Das neue Diensthundegebäude befindet sich auf einem Gelände, auf dem auch die Grenzwächter selbst Aus- und Weiterbildungskurse in den Bereichen Selbstverteidigung, Schiessen, Taktik und Fahrtraining absolvieren.

Das neue Diensthundegebäude hat nach Angaben des Bundesamts für Bauten und Logistik 3,4 Mio. Franken gekostet. Am (morgigen) Samstag führt das Grenzwachtkorps in Interlaken einen Tag der offenen Tür mit verschiedenen Vorführungen durch.

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SDA-ATS