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Neun Soldaten bei Anschlag in Afghanistan getötet

Ein Selbstmordattentäter hat sich am Samstagmorgen in einem Stützpunkt der afghanischen Armee in die Luft gesprengt und dabei mindestens neun Soldaten getötet. Unter ihnen sind fünf Soldaten der Internationalen Schutztruppe, wie die ISAF mitteilte.

Über die Nationalität wurde wie üblich keine Angaben gemacht. Nach Angaben der afghanischen Streitkräfte wurden bei dem Anschlag in der Provinz Laghman im Osten des Landes acht weitere Soldaten verletzt. Der Attentäter habe eine Armeeuniform getragen, als er seine Sprengstoffweste zur Explosion brachte.

Es war der folgenschwerste Einzelangriff auf die ISAF seit Dezember und einer der folgenschwersten Angriffe auf die internationale Afghanistan-Truppe überhaupt. Auf dem Stützpunkt im Wüstengebiet Gambiri sind mehr als hundert ISAF-Soldaten stationiert, um die afghanische Armee zu beraten.

Zu dem Anschlag bekannten sich die radikal-islamischen Taliban. Ein Sprecher sagte, der Selbstmordattentäter sei als Bauarbeiter in das noch im Bau befindliche Camp eingeschleust worden.

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