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Neun Landarbeiter sind im brasilianischen Bundesstaat Mato Grosso offenbar bei Streitigkeiten um Land ermordet worden. (Archivbild von Mato Grosso)

KEYSTONE/AP/ANDRE PENNER

(sda-ats)

Mit Schüssen und Messerstichen sind neun Landarbeiter im brasilianischen Bundesstaat Mato Grosso ermordet worden. Wie die Polizei am Samstag (Ortszeit) mitteilte, waren die Leichen der Männer bereits am Donnerstag entdeckt worden.

In Brasilien ist vom "Massaker von Colniza" die Rede. Das ist der nächstgelegene Ort, er liegt im Amazonasgebiet. Die Tat fand in einer sehr abgelegenen Gegend statt, vermutet wird ein Konflikt mit Farmern in der Gegend.

Nach Angaben des Portals "O Globo" gibt es den Verdacht, dass Auftragsmörder von Grossgrundbesitzern angeheuert worden sein könnten. Laut Familienangehörigen ging es um Landkonflikte.

Im Bundesstaat Mato Grosso liegen die grössten Sojaanbaugebiete des Landes - immer wieder kommt es zur Ermordungen und Vertreibungen, um neue Flächen für Soja zu erschliessen, das zu Tierfutter in der ganzen Welt verarbeitet wird, um den wachsenden Fleischkonsum zu bedienen.

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SDA-ATS