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Neuseeland führt als erstes Land im asiatisch-pazifischen Raum die Homo-Ehe ein. Nach jahrzehntelangem Ringen beschloss das Parlament in Wellington mit 77 zu 44 Stimmen ein neues Ehegesetz, das nicht mehr zwischen Geschlechtern unterscheidet.

Bislang habe das Gesetz Homosexuelle als "weniger gleiche Bürger" diskriminiert, sagte die lesbische Labour-Abgeordnete und Initiatorin der Reform, Louisa Wall, nach der Abstimmung. Das sei nun vorüber.

Der Gesetzesvorschlag war von der oppositionellen Labour-Partei eingebracht worden. Die Abgeordneten konnten ohne Parteivorgaben frei nach ihrem Gewissen entscheiden.

Als das Ergebnis verkündet wurde, brach im Saal Applaus aus. In Bars und auf Partys verfolgten viele Neuseeländer die Debatte und Abstimmung am späten Abend im Fernsehen. Auch vor dem Parlament hatten sich trotz schlechten Wetters Hunderte Menschen versammelt. Neuseeland hat 4,5 Millionen Einwohner.

Nach Angaben von Human Rights Watch ist der Pazifik-Staat das weltweit 13. Land, dass die Homo-Ehe einführt. Auch Grossbritannien und Frankreich sind auf dem Weg dorthin, und auch US-Präsident Barack Obama hat Schwulen und Lesben Unterstützung zugesagt.

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SDA-ATS