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Der brasilianische Fussballstar Neymar landet am Freitagmittag in Paris. Wenig später spricht der 222 Millionen Euro teure Rekordtransfer seine ersten Worte als Spieler von Paris Saint-Germain.

Das Geld sei nicht der Antrieb gewesen. "Barcelona zu verlassen, war der schwierigste Entscheid meines Lebens", sagte Neymar bei seiner offiziellen Vorstellung im Parc des Princes, der Heimstätte von Paris Saint-Germain. "Jetzt bin ich sehr glücklich, hier zu sein. Danke für diese neue Challenge. Ich freue mich, bald mit dem neuen Team auf dem Platz zu stehen." Geht es nach Neymar, wird er am Samstag beim Liga-Auftakt gegen Aufsteiger Amiens seinen Einstand geben.

Der 25-jährige Stürmer, der bei den Parisern die Rückennummer 10 von Javier Pastore übernimmt, widersprach dem Vorwurf, dem Lockruf des Geldes erlegen zu sein: "Ich folge meinem Herzen, nicht dem Geld." Er sei nie vom Geld getrieben, sondern habe gespürt, dass die Zeit für eine neue Herausforderung gekommen sei. Dies, obwohl er sich in Barcelona sehr wohl gefühlt habe.

Neymar hatte am Donnerstag bei den Parisern einen Fünfjahresvertrag unterzeichnet. Der Wechsel vom FC Barcelona nach Paris für die Rekord-Transfersumme und ein Gesamtpaket, das sich auf eine halbe Milliarde Euro belaufen soll, sprengte alle bisherigen Dimensionen. Teil des Deals mit Neymar ist französischen Medienberichten zufolge, dass der Brasilianer als Botschafter für Fussball-WM 2022 in Katar auftritt.

Noch ist unklar, wie sich der Transfer mit dem Financial Fairplay vereinbaren lässt. Gemäss UEFA-Vorschrift dürfen die Vereine in drei Jahren nicht mehr als 30 Millionen Euro Verlust machen. An Neymars Präsentation versprach Paris Saint-Germains katarischer Klub-Präsident Nasser Al-Khelaifi, man werde mit dem Spieler mehr Geld verdienen, als er gekostet hat. "Es hört sich seltsam an, aber so wird es sein. Der Klub wird profitieren", sagte Al-Khelaifi und fügte an: "Wer auch immer über Financial Fairplay nachdenkt: Bitte geht einen Kaffee trinken und macht euch keine Sorgen, wir sind in guten Händen."

FC Barcelona bezahlt Prämie nicht

Derweil hat der FC Barcelona bestätigt, dass eine Prämie von 26 Millionen Euro für die Vertragsverlängerung von Neymar im Oktober 2016 zurückbehalten wird. Der Klub werde "nicht zahlen", erklärte Vereinssprecher Josep Vives am Freitag in Barcelona. Der Scheck, der bei einem Notar hinterlegt worden war, sei nun wieder beim Klub, hiess es.

Die Prämie sollten der Profi sowie dessen Vater und Manager Neymar Senior bekommen. Die seinerzeit erzielten Vereinbarungen seien aber ganz offensichtlich nicht eingehalten worden, so Vives. Neymar habe unter anderen zugesichert, vor dem 31. Juli mit keinem anderen Klub zu verhandeln. Um den Rekordtransfer gegen den Willen der Katalanen zu ermöglichen, musste Paris die im Vertrag festgeschriebene Ablöseklausel ziehen und 222 Millionen Euro an Barcelona zahlen.

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SDA-ATS