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NGO warnen vor Kürzung der Entwicklungshilfe wegen Flüchtlingskrise

Mehrere internationale Hilfsorganisationen haben vor einer Umleitung von Entwicklungshilfe-Geldern zugunsten der Bewältigung der Flüchtlingskrise gewarnt. Dies gehe vermehrt zulasten der ärmsten Länder.

In mehreren europäischen Ländern werde überlegt, Mittel, die für die Entwicklungshilfe vorgesehen waren, nun für Sicherheit und Verteidigung aufzuwenden. Diesen Trend müssten die Staats- und Regierungschefs der EU stoppen, forderten die Entwicklungshilfeorganisationen ONE, Oxfam und Save the Children in einer am Montag veröffentlichten gemeinsamen Mitteilung.

"Entwicklungsgelder müssen den Ärmsten zugutekommen", forderte Marion Lieser, Geschäftsführerin von Oxfam Deutschland im Vorfeld des EU-Gipfels am 18. und 19. Februar. Reiche Länder sollten sie nicht zweckentfremden, um Finanzierungslücken bei der Flüchtlingsunterbringung zu stopfen oder Sicherheitsmassnahmen zu finanzieren.

Wenn die Geberländer Mittel, die ursprünglich für Entwicklung vorgesehen waren, nach Gutdünken umschichteten, würden "Hunderte von Millionen der Ärmsten den Kürzeren" ziehen.

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