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Der zum erweiterten Kreis der Titelkandidaten zählende Nick Kyrgios scheitert beim US Open schon in der 1. Runde. Der Australier verliert gegen seinen Landsmann John Millman 3:6, 6:1, 4:6, 1:6.

Die Karriere von Kyrgios gestaltet sich weiterhin als Achterbahn-Fahrt. Eine gute Woche nachdem er beim Masters-1000-Turnier in Cincinnati bis in den Final vorgestossen war, enttäuschte er gegen Millman, der wegen Verletzungen in der Weltrangliste derzeit nur auf Platz 235 geführt wird. Nur dank eines geschützten Rankings konnte dieser beim US Open antreten.

Der als Nummer 14 gesetzte Kyrgios wäre ein möglicher Stolperstein von Federer im Achtelfinal gewesen. Gegen Millman machten ihm ab dem dritten Satz Schmerzen am Arm zu schaffen, was ihn entscheiden behinderte, wie er andeutete. Seit Wochen kämpft der 22-Jährige immer wieder mit Blessuren. In diesem Sommer musste er schon drei Partien aufgeben.

"Seit dem Frühling ist es ein Alptraum", sagte Kyrgios, der ein gutes erstes Saisondrittel gespielt hatte mit dem Viertelfinal in Indian Wells und dem Halbfinal in Miami, den er in drei Tiebreaks gegen Roger Federer verlor. "Es ist die Geschichte meiner Karriere: Auf gute Wochen folgen schlechte Wochen", resümierte der Weltranglisten-17. nach dem neusten Rückschlag.

Keine Probleme bekundete der Österreicher Dominic Thiem (ATP 8), der mögliche Viertelfinal-Gegner von Federer. Der French-Open-Halbfinalist setzte sich gegen den Australier Alex de Minaur (ATP 186) 6:4, 6:1, 6:1 durch. Nachdem die Partie am Dienstag wegen des Regens im dritten Satz hatte abgebrochen werden müssen, benötigte Thiem am Mittwoch nur noch 20 Minuten, um sich in die 2. Runde zu spielen.

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SDA-ATS