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Im Kanton Nidwalden ist die Leerwohnungsziffer offenbar nicht von 1,57 auf 2,37 Prozent gestiegen. Wie die Staatskanzlei am Donnerstag mitteilte, haben drei der elf Gemeinden dem Bundesamt für Statistik (BFS) falsche Zahlen geliefert.

Grund ist entweder ein Erfassungsfehler oder ein Fehler bei der Software-Umstellung.

Das BFS hatte am Dienstag mitgeteilt, dass Nidwalden schweizweit die höchste Leerwohnungsziffer habe und den höchsten Anstieg innerhalb eines Jahres verzeichnet habe. Die gesamtschweizerische Quote nahm gemäss BFS von Juni 2012 bis Juni 2013 von 0,94 auf 0,96 Prozent zu.

Die Nidwaldner Behörden zeigten sich gemäss der Mitteilung erstaunt über die hohe Leerwohnungsziffer. Nachforschungen bei den elf Gemeinden hätten gezeigt, dass in acht Kommunen die Leerwohnungsziffer bei einem oder unter einem Prozent liege.

In drei Gemeinden habe die Quote stark zugenommen. Es habe sich herausgestellt, dass dort die gelieferten Daten falsch seien, schreibt die Staatskanzlei. Dies sei entweder bei einer Software-Umstellung passiert oder wegen Erfassungsfehlern.

Das BFS zeigte sich auf Nachfrage erstaunt, dass die gelieferten Daten falsch sein sollen. Man habe wegen der grossen Veränderungen direkt bei den Gemeinden Abklärungen vorgenommen. Zudem habe der Kanton Nidwalden die Daten bestätigt.

Die Nidwaldner Behörden schätzen die aktuelle Leerwohnungsziffer auf 1,37 Prozent. Sie hätte demnach gegenüber 2012 abgenommen.

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SDA-ATS