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An der Fussball-WM in Russland gehört die Niederlande neben Italien zu den grossen Abwesenden. An der Tour de Suisse mischen die Radprofis aus dem flachen Küstenstaat aber ganz vorne mit.

Die Niederlande ist für seine Tulpen, Holzschuhe, Mühlen und nicht zuletzt für die überwiegend flache Landschaftsstruktur bekannt. Letzteres liesse darauf schliessen, das Land würde nur Radprofis mit Qualitäten für vorwiegend flachere Parcours produzieren, bergiges Terrain wäre für sie Fremdland. Aber mitnichten!

Die Niederländer erweisen sich an der Tour de Suisse einmal mehr als starke Kletterer. Nach zwei von drei Bergetappen sind mit Wilco Kelderman (2.), Sam Oomen (3.), Steven Kruijswijk (12.) und Bauke Mollema (13.) gleich vier niederländische Fahrer besser klassiert, als Mathias Frank (14.), dem besten Klassementsfahrer aus der Schweiz - dem Land der Berge.

Bislang ist es zwar nur einem Niederländer gelungen, die Tour de Suisse zu gewinnen. 1976 liess sich Hennie Kuiper, vier Jahre nach seinem überraschenden Olympiasieg im Strassenrennen in München, auch als Gesamtsieger der Schweizer Landesrundfahrt feiern. Mit Kruijswijk (2011 und 2017 als 3.) und Mollema (2013 als 2. und 2014 als 3.) schaffte es in den letzten sieben Jahren gleich viermal ein Niederländer aufs Podest. Es wäre also keine Überraschung, würde am Sonntag in Bellinzona erneut einer vom Podium grüssen.

Mehr noch als die Tour de Suisse interessiert die Niederländer in diesem Sommer aber die Tour de France. Im Juli wissen sie mit Tom Dumoulin einen Mitfavoriten aus den eigenen Reihen am Start. Der 27-Jährige aus Maastricht gewann im Vorjahr als erster Niederländer den Giro d'Italia. In Frankreich gehört er zu den grossen Herausforderern von Chris Froome, dem er an der letzten Italien-Rundfahrt im Mai nur ganz knapp unterlegen ist. Nun will Dumoulin erneut hoch hinaus - wie damals seine Landsleute Jan Janssen (1968) und Joop Zoetmelek (1980), die bisher einzigen Tour-Sieger aus dem Land der grossen Weite.

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SDA-ATS