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Niederländische Regierung will Kiffer-Tourismus bekämpfen

Das niederländische Kabinett will den Kiffer-Tourismus eindämmen. Die Regierung will noch dieses Jahr mit der Einführung eines Systems beginnen, bei dem die Kunden der Coffee-Shops, in denen auch Cannabis-Produkte gehandelt werden, einen offiziellen Pass erwerben müssen, um die Drogen kaufen zu dürfen.

Ministerpräsident Mark Rutte sagte, in diesem Jahr werde mit der Einführung des Systems im Süden begonnen - ein beliebtes Ausflugsziel für deutsche und französische Cannabis-Liebhaber - und solle später auch auf Amsterdam ausgedehnt werden.

Wim van der Weegen, Sprecher des Justizministeriums, sagte, ein Urteil des Obersten Gerichtshofs, darüber, ob Ausländer generell vom Verkauf ausgeschlossen werden können, stehe noch aus. Doch auch das geplante System zwinge die Besitzer der Coffee-Shops dazu, sich zwischen regelmässigen Kunden und Touristen zu entscheiden, sagte er. Sie dürfen nur 1500 Pässe vergeben.

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