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Die Schweizerinnen scheiden in den Achtelfinals des Gstaader Ladies Tennis Open alle aus: Nach Viktorija Golubic und Conny Perrin verliert auch Patty Schnyder.

Bei der erstmaligen Austragung des Turniers 2016 hatten drei Schweizerinnen die Halbfinals erreicht; Viktorija Golubic gewann damals das Turnier. Diesmal sind ab den Viertelfinals im Saanenland die ausländischen Spielerinnen wie schon im Vorjahr wieder unter sich. Die Französin Alizé Cornet (WTA 48) und die Australierin Samantha Stosur (WTA 73), die letzten im Tableau verbliebenen Spielerinnen aus den Top 100 der Welt, treffen im Viertelfinal aufeinander. Am Donnerstag eliminierten Cornet und Stosur die letzten verbliebenen Schweizerinnen.

Samantha Stosur (34) besiegte im "Spiel des Tages" die 39-jährige Patty Schnyder (WTA 159) in 61 Minuten 6:4, 6:1. Schnyder ging zu Beginn des ersten Satzes mit einem Break in Führung, musste die Gegnerin aber gleich wieder ausgleichen lassen und fand danach das Rezept nicht mehr. Schnyder etablierte sich in den drei Jahren seit der Rückkehr nach vier Jahren Pause (2011 bis 2015) zwar unter den Top 200 der Weltrangliste, spielt äusserst erfolgreich an ITF-Turnieren, der Durchbruch auf der WTA-Tour will aber nicht mehr gelingen.

Golubics Chancen

Viktorija Golubic (WTA 110) scheiterte gegen die um 36 Plätze schlechter klassierte Gegnerin primär an den eigenen Nerven: In beiden Sätzen führte sie mit 5:2 - im ersten Satz sogar mit zwei Breaks Vorsprung. Im ersten Satz boten sich Golubic zwei Satzbälle (bei 5:3), im zweiten sogar fünf, davon drei hintereinander (bei 5:2 und 40:0) und zwei bei eigenem Aufschlag (bei 5:3). Dennoch schaffte Eugenie Bouchard, die in der Startrunde schon Timea Bacsinszky niedergerungen hatte, jeweils wieder den 5:5-Ausgleich.

Packend verlief das zweite Tiebreak: Eugenie Bouchard führte mit 6:1, Golubic schaffte zum 6:6 und 7:7 aber nochmals den Ausgleich. Die Kanadierin, Wimbledonfinalistin von 2014 und vor vier Jahren die Nummer 5 der Welt, nützte erst ihren siebenten Matchball.

Golubic verpasste es, erstmals seit letztem Herbst (Halbfinalistin in Linz) wieder einen Viertelfinal zu erreichen. In der Startrunde beim 6:3, 6:2-Erfolg über Antonia Lottner hatte Golubic erstmals seit Linz auf WTA-Level wieder eine Runde überstanden. Vor zwei Jahren feierte Golubic in Gstaad ihren bislang einzigen Turniersieg auf der WTA-Tour.

Cornet für Perrin zu stark

Erwartungsgemäss endete der Parcours auch für Conny Perrin, die sich überraschend durch die Qualifikation in den Achtelfinal gekämpft hatte. Die 27-jährige Qualifikantin aus St-Imier unterlag der topgesetzten Alizé Cornet (WTA 48) in 64 Minuten mit 3:6, 3:6. Conny Perrin lag bei ihrer vierten Niederlage im vierten Duell mit einer Top-50-Spielerin permanent in Rückstand. Im ersten Satz stand es nach elf Minuten 0:3, im zweiten nach zwölf Minuten sogar 0:4 aus Sicht der Schweizerin. Vor drei Monaten hatte Perrin in der Qualifikation des WTA-Turniers von Stuttgart gegen Cornet 6:7, 6:7 verloren. Diesmal sicherte sich die Jurassierin bloss sechs Games.

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SDA-ATS