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Niels Hintermann sorgt für den ersten Weltcupsieg eines Zürchers seit fast 30 Jahren. Der 21-Jährige freut sich darüber, "den Berglern gezeigt zu haben, dass Zürich existiert".

Seit Peter Müller 1988 in Beaver Creek seinen 25. und letzten Weltcupsieg feierte, stand kein Zürcher mehr zuoberst auf dem Podest. Etwas später, 1993 in Morioka, fuhr mit Urs Lehmann ein anderer "Flachländer" gar zu WM-Gold. In den Anfängen seiner Karriere wurde der jetzige Swiss-Ski-Präsident beim Zürcher Skiverband von Niels Hintermanns Vater trainiert.

"Ich kenne Niels deshalb seit er etwa vier Jahre alt war. Nicht nur war sein Vater mein Trainer, sondern war seine Mutter auch mit mir im Skiklub. Das ist deshalb einer der emotionalsten Momente der letzten Jahre für mich", freute sich Präsident Lehmann, der aber nicht vergass, den vom Wetter beeinflussten Sieg in die richtige Relation zu setzen: "Es war ein spezielles Rennen."

WM-Ticket gelöst

Auch Hintermann war sich bewusst, dass das Rennen im Schneegestöber "von der Fairness her sicher am Limit war. Doch mal hat man Glück, mal Pech. Heute hatte eben ich dieses Glück." Mit seinem Sensationssieg löste Hintermann völlig unerwartet auch das Ticket für die Heim-WM in St. Moritz.

Ihm sei das Skifahren in die Wiege gelegt worden, so Hintermann, der schon im Alter von erst eindreiviertel Jahren erstmals auf den Ski stand. "Das war in der Nähe vom Hoch-Ybrig, in der Ibergeregg. Das Skifahren haben mir meine Eltern beigebracht." Neben seinem Vater erwähnte Niels Hintermann auch seine Mutter. "Diese fuhr früher FIS-Rennen."

Starke Leistung im Slalom

Ausgangspunkt für den Sensationssieg von Hintermann, der mit 189 Zentimetern Grösse und dem Gewicht von 94 Kilogramm eine gute Postur vor allem für die Speed-Disziplinen verfügt, war dessen Leistung im Slalom. "Niels ist am Morgen stark gefahren. Ich hatte gehofft, dass es ihm im Slalom in die ersten 30 reicht", so Cheftrainer Thomas Stauffer, der nach dem ersten Saisonsieg einer seiner Fahrer sichtbar erleichtert war. Vom 23. Zwischenrang zur Halbzeit stiess Hintermann am Nachmittag mit der zweitbesten Zeit in der Abfahrt ganz an die Spitze vor.

"Als ich im Ziel 'grün' aufleuchten sah, fand ich es cool, in der Leader-Box stehen zu dürfen. Später dachte ich dann: Wow, es könnte in die Top 10 und auf einmal sogar in die Top 5 reichen", beschrieb Hintermann seine Gedanken, während Konkurrent um Konkurrent an der von ihm gesetzten Marke scheiterte.

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SDA-ATS