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Im Kanton Freiburg ist bislang keine Übertragung der Rindertuberkulose auf Menschen festgestellt worden. Personen, die mit infizierten Tieren in engem Kontakt waren, wurden nach Angaben der Behörden negativ getestet.

Die Rinderkrankheit wurde seit Anfang März auf zwei Bauernhöfen im freiburgischen Gibloux festgestellt. Insgesamt mussten bisher 91 Tiere getötet werden.

Für die betroffenen Landwirte oder solche, die noch auf die Analyseergebnisse warteten, sei die Situation schwer zu ertragen, schreibt der Kanton Freiburg in einer Mitteilung vom Freitag.

Der Bauer, dessen gesamte Herde geschlachtet werden musste, sei derzeit dabei, neue Rinder zu kaufen. Nach der Desinfektion der Stallungen könne er in etwa drei Wochen wieder seiner Arbeit nachgehen, heisst es in der Mitteilung weiter.

Untersuchungen dauern an

Nach Angaben der Freiburger Behörden sind landesweit derzeit rund 120 Betriebe in gut zehn Kantonen betroffen. Die Untersuchungen in den verschiedenen Betrieben würden noch einige Wochen in Anspruch nehmen.

Die Rindertuberkulose galt seit den 1960-er Jahren in der Schweiz als ausgerottet. Die Krankheit ist übertragbar, auch auf Menschen. Allerdings ist das Übertragungsrisiko laut Bundesbehörden gering.

Das Freiburger Kantonsarztamt will weiterhin wachsam bleiben und Untersuchungen bei allen Personen anordnen, die in direktem Kontakt mit kranken Tieren waren.

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SDA-ATS