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Berlin - Im Skandal um dioxinverseuchtes Futtermittel in Deutschland ist kein Ende in Sicht. Mittlerweile sind auch im Südwesten des Landes Lebensmittel aufgetaucht, die den giftigen Stoff beinhalten.
In Rheinland-Pfalz wurden am Donnerstag vor allem auf Wochenmärkten verseuchte Eier gefunden, wie das Umweltministerium mitteilte. Auch in Baden-Württemberg gab es den ersten Verdacht auf verunreinigte Lebensmittel.
Es handelt sich dabei laut den zuständigen Behörden um Schlachttiere sowie pasteurisiertes Flüssig-Ei, die aus Niedersachsen eingeführt worden waren.
Erstmals wurde auch ein Betrieb in Hessen geschlossen, der im Verdacht steht, 320 belastete Ferkel aus Thüringen bekommen zu haben. Damit sind bereits 12 von 16 Bundesländern vom Dioxin-Skandal betroffen.
Export nach GrossbritannienProdukte mit möglicherweise verseuchten Eiern aus Deutschland sind nach Angaben der EU-Kommission auch nach Grossbritannien exportiert worden. Die britischen Behörden versuchten nun, diese ausfindig zu machen und ihren Verkauf zu stoppen, sagte ein Sprecher von EU-Verbraucherkommissar John Dalli in Brüssel.
Die Produkte wurden demnach mit deutschen Eiern hergestellt, die zuvor in die Niederlande verkauft worden waren. Es geht um insgesamt 136'000 Eier. Die Kommission konnte bislang nicht feststellen, um welche Produkte es sich dabei handelt: ob um Mayonnaise, Gebäck, Shampoo oder anderes.
Bis zu 150'000 Tonnen Futter verseuchtInsgesamt waren in Deutschland rund 3'000 Tonnen dioxinverseuchtes Industriefett an Legehennen, Mastgeflügel und Schweine verfüttert worden. Bis zu 150'000 Tonnen Fertigfutter könnten mit dem Umweltgift belastet sein.
Das Futterfett stammt von der Firma Harles und Jentzsch in Uetersen (Schleswig-Holstein), die im Fokus der Ermittlungen steht. Bei Razzien im Firmensitz und bei einem Partnerbetrieb im niedersächsischen Bösel hatten die Behörden am Mittwoch zahlreiche Unterlagen beschlagnahmt.

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SDA-ATS