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Der Brand in der Nacht auf Samstag hat hohen Sachschaden angerichtet. Unklar ist, was mit dem Gebäude nun passiert. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Keystone/ENNIO LEANZA

(sda-ats)

Nach dem Grossbrand in der Nähe des Zürcher Hauptbahnhofs läuft der Verkehr zu Wochenbeginn problemlos. Auch Rauch- und Feuergeruch sind verschwunden. Hinter den Kulissen aber geht die Arbeit erst richtig los.

Nebst der Brandursache, die Gegenstand der Ermittlungen ist, klärt die Hausbesitzerin nebst versicherungstechnischen Details auch die Situation mit den vorgesehenen Mietern ab.

Der Gebäudekomplex befand sich zum Zeitpunkt des Brandes in Renovation, er war also leer stehend. Vermietet sind die Räume aber bereits. Mit dem Co-Working-Anbieter No18 etwa besteht für die Zeit danach, also ab Ende 2019, bereits ein Mietvertrag. "Wir wissen noch nicht, wie es weiter geht. Wir klären mit Hochdruck alles ab", sagt Vasco Cecchini, Leiter Unternehmenskommunikation der PSP Swiss Property, welcher die Liegenschaften gehören zu Keystone-SDA.

Cecchini hat vom Brand unmittelbar am Samstag erfahren. "Der Schock war gross, wir sind aber sehr erleichtert, dass es glücklicherweise zu keinem Personenschaden kam mit Ausnahme eines Polizisten, der ein Hörtrauma erlitt". Von weiteren Verletzten hatten die Rettungskräfte nach eigenen Angaben vom Samstag keine Kenntnis.

Abgeklärt werden müssen in den nächsten Wochen auch denkmalschützerische Aspekte. Die Gebäude aus der Belle Epoque sind im kommunalen Inventar für Denk- und Heimatschutz erfasst, also jenem der Stadt Zürich.

Noch nicht beziffert ist der Sachschaden. Die Brandursache ist ebenfalls noch unklar. Diese Untersuchungen führen die Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl, Detektive der Stadtpolizei sowie Brandermittler der Kantonspolizei durch. Die Polizei sucht noch immer Zeugen.

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SDA-ATS