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Mehr als zwei Monate nach dem Beschuss einer südkoreanischen Insel durch Nordkorea entspannen sich die Beziehungen beider Staaten etwas: Erstmals seit einem Vierteljahr trafen sich Vertreter beider Länder zu Gesprächen in der entmilitarisierten Zone.

Nach neunstündigen Verhandlungen einigten sich der nordkoreanische Oberst Ri Son Kwon und der südkoreanische Oberst Moon Sang Gyun am Dienstag zumindest auf ein weiteres Treffen am Mittwoch. Ziel wäre eine Vereinbarung über Entspannungsgespräche zwischen Generälen oder auch den Verteidigungsministern.

Südkorea bekräftigte seine Forderung, dass Nordkorea die Verantwortung für zwei folgenschwere militärische Zwischenfälle im vergangenen Jahr übernehmen und sich entschuldigen müsse. "Unsere Position hat sich nicht nicht geändert", sagte der Sprecher.

Nur wenn sich Nordkorea wegen des Angriffs auf die Insel und der Versenkung eines südkoreanischen Kriegsschiffes verantwortlich zeige, könne es einen Dialog über andere Themen geben.

Es habe Differenzen über die Themen, den Zeitpunkt und die Frage gegeben, auf welcher Ebene die Gespräche stattfinden sollten, sagte der Sprecher. Nordkorea habe gefordert, dass bei den hochrangigen Gesprächen umfassend über Entspannungsmassnahmen geredet werde.

Spannungen deutlich verschärft

Bei dem Beschuss der bewohnten Insel Yonpyong, die nahe der umstrittenen Seegrenze im Gelben Meer liegt, waren am 23. November vier Menschen getötet worden. Bei dem Untergang des südkoreanischen Militärschiffs kamen im März 46 Soldaten ums Leben.

Ein international besetztes Team von Ermittlern war zu dem Schluss gekommen, dass ein nordkoreanischer Torpedo den Untergang verursacht hatte. Nordkorea bestreitet eine Verwicklung. Durch beide Vorfälle hatten sich die Spannungen auf der geteilten koreanischen Halbinsel deutlich verschärft.

Seoul hatte im Januar grundsätzlich einem Vorschlag Pjöngjangs zugestimmt, Gespräche über die Lösung militärischer Probleme zu führen. Militärgespräche zwischen beiden Seiten hatte es vor dem Treffen am Dienstag zuletzt im September 2010 gegeben. Sie waren ohne eine Annäherung geblieben.

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SDA-ATS