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Nordkorea versucht, sich für künftige Verhandlungen mit Südkorea und den USA auf Augenhöhe mit seinen Gesprächspartnern zu positionieren. Das stalinistische Land hat deshalb am Dienstag seine Anerkennung als internationaler Atomwaffenstaat verlangt.

"Falls die Volksrepublik an einem Tisch mit den USA sitzt, muss es ein Dialog zwischen Atomwaffenstaaten sein", hiess es in einem Kommentar der offiziellen Zeitung "Rodong Sinmun". Es dürfe nicht sein, dass eine Seite die andere zur Aufgabe von Atomwaffen zwinge.

Die USA hatten mehrfach betont, Nordkorea niemals als Atommacht anerkennen zu wollen. "Rodong Sinmun" wies jetzt die Forderung Südkoreas und der USA nach konkreten Schritten zum Abbau des nordkoreanischen Atomprogramm zurück. Das Blatt unterstellte den USA zudem erneut, einen Nuklearkrieg vorzubereiten.

Nach wochenlangen Kriegsdrohungen hatte die Führung in Pjöngjang am vergangenen Donnerstag weitreichende Bedingungen für einen Dialog gestellt. Dazu gehören die Aufhebung der UNO-Sanktionen.

Die USA und Südkorea sollten ausserdem ein Ende gemeinsamer Militärübungen garantieren und alle "Atomkriegsmittel" aus Südkorea abziehen. Seoul wies die Forderungen als absurd zurück.

Sehr wahrscheinlich ein Atomtest

Die Lage in der Region ist seit einem mutmasslichen Atomtest Nordkoreas im Februar gespannt. Die UNO-Behörde zur Überwachung des internationalen Kernwaffenteststopp-Abkommens (CTBTO) in Wien wollte am Dienstag nicht abschliessend bestätigen, dass es sich bei der Detonation vor zwei Monaten um einen Atomtest handelte. Allerdings würden vorliegende Messwert keine andere Erklärung zulassen, hiess es.

Zwei Messstationen in Japan und Russland hätten radioaktive Gase erkannt. An einer Messstelle in Takasaki in Japan, rund 1000 Kilometer vom nordkoreanischen Testgelände entfernt, gab es Anfang April einen deutlichen Nachweis.

Etwas schwächere Werte wurden in Russland registriert. Die zeitliche Verzögerung bis zur Entdeckung lasse darauf schliessen, dass die unterirdische Testanlage gut isoliert sei, sagte ein Experte der Behörde.

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SDA-ATS