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Novartis hat die Übernahme des US-Augenheilmittelkonzerns Alcon am Freitag abgeschlossen. Zuvor hatten die Aktionäre des Basler Pharmakonzerns ihre Zustimmung gegeben. Dasselbe taten schon am Donnerstag die Aktionäre von Alcon.

Der Eintrag ins Handelsregister sei erfolgt, teilte Novartis am Freitagnachmittag mit. Zuvor hatte am Morgen eine ausserordentliche Generalversammlung in der Basler St. Jakobshalle den Fusionsvertrag mit einer Mehrheit von 99,4 Prozent abgesegnet.

Mit einem Mehr von 99,3 Prozent hiessen die Aktionäre zudem die Ausgabe von 108 Millionen neuer Aktien im Zuge der Transaktion gut. Anwesend waren 687 Novartis-Aktionäre, die 48,25 Prozent des Aktienkapitals vertraten. Die Aktionäre von Alcon hatten schon am Donnerstag grünes Licht für die Fusion gegeben.

Bisher grösste Übernahme

Mit ihren Beschlüssen hatten die Aktionäre den Weg für die bisher grösste Übernahme in der Schweizer Wirtschaftsgeschichte geebnet. Gesamthaft kostet der Zusammenschluss Novartis 51,6 Mrd. Dollar. Er ist damit teurer als die rund 46,8 Mrd. Dollar schwere Übernahme des Biotech-Unternehmens Genentech durch den Basler Pharmakonzern Roche.

Novartis hatte Ende 2010 nach einem langen Streit eingelenkt und den Minderheitsaktionären von Alcon 168 Dollar je Aktie zugesagt. Diese erhalten so gleichviel wie der frühere Mehrheitsaktionär Nestlé, dem Novartis zuvor 77 Prozent am Weltmarktführer im Augenheilmittelbereich abgekauft hatte.

Für die Transaktion müssten 165 Mio. Aktien statt der anfänglich erwarteten bis zu 215 Mio. Aktien eingesetzt werden, teilte Novartis zum Übernahmeabschluss mit: Ausser den 108 Mio. neuen Aktien sind dies 57 Mio. Aktien aus dem Eigenbestand. Die Alcon-Aktionäre erhalten 2,9 Novartis-Titel plus 8.20 Dollar je Aktie in bar.

Über 9 Mrd. Dollar Umsatz

Mit der Übernahme wird Alcon zu einer neuen Novartis-Division, zusammen mit der eigenen Kontaktlinsensparte Ciba Vision sowie Augenmitteln von Pharma. Die Division werde über 70 Prozent des Augenheilmittelsegments abdecken und jährlich über 9 Mrd. Dollar Umsatz erzielen, wird Novartis-Chef Joseph Jimenez in einer Mitteilung zur GV zitiert.

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SDA-ATS