Navigation

Novartis will PNOS-Präsident beider Basel nicht mehr beschäftigen

Dieser Inhalt wurde am 25. November 2009 - 16:01 publiziert
(Keystone-SDA)

Basel - Novartis will den Präsidenten der Basler Sektion der rechtsradikalen PNOS nicht mehr beschäftigen. Laut dem Pharmakonzern verstossen dessen öffentlich geäusserten politischen Ansichten gegen die ethischen Grundsätze des Unternehmens.
"Wegen Unvereinbarkeit der Novartis-Ethik und den öffentlich vorgebrachten politischen Ansichten" des jungen PNOS-Mannes "plant Novartis, das Arbeitsverhältnis mit ihm aufzulösen", bestätigte ein Novartis-Sprecher Angaben der "Basler Zeitung". Der 21-Jährige war bisher als Logistiker beim Pharmaunternehmen tätig.
Als global tätigem Unternehmen in über 140 Ländern sei Novartis "Weltoffenheit und Respekt für den Menschen wichtig", wird in der Novartis-Stellungnahme die Trennung begründet. Dies bedeute, dass "wir Diskriminierungen auf Grund von Rasse, Geschlecht oder Religionszugehörigkeit nicht tolerieren".
Die Sektion Basel der Partei National Orientierter Schweizer (PNOS) wurde im Januar gegründet und ist in beiden Basel aktiv. Gemäss ihrer Website trat der Sektionspräsident beispielsweise im August auf dem Rütli oder am "Tag der deutschen Einheit" am 3. Oktober an einer Kundgebung Rechtsradikaler in Friedrichshafen (D) als Redner auf.
Gegen die Sektion ist zudem eine Strafuntersuchung hängig, weil sie in einem Internet-Eintrag das Tagebuch der Anne Frank als eine "geschichtliche Lüge" bezeichnet. Anzeige erstattet hatte laut Auskunft der Basler Staatsanwaltschaft der Anne-Frank-Fonds.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Webseite importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@swissinfo.ch

Diesen Artikel teilen

Passwort ändern

Soll das Profil wirklich gelöscht werden?