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Die Nürnberger Spielwarenmesse hat am Mittwoch mit der traditionellen Neuheitenschau begonnen. Obwohl das offizielle Messemotto in diesem Jahr "Toys go green" ("Spielsachen werden ökologisch") lautet, fanden sich unter den gezeigten Produkten nur wenige nachhaltige Spielsachen.

Auch die alles überstrahlende Sensation blieb aus; dafür entwickelten die Hersteller viele Angebote mit teils pfiffigen Details weiter. Auf der weltgrössten Branchenschau präsentieren bis zum 8. Februar rund 2700 Aussteller ihre Waren, etwa eine Million Spielzeuge werden in den restlos ausverkauften Hallen zu sehen sein.

Nach Einschätzung der Branchenvertreter wächst die Bedeutung von Lernspielzeug weiter; gerne auch verbunden mit elektronischen Hilfsmitteln. Beim Spielzeug für Erwachsene verknüpfen immer mehr Hersteller ihre Produkte mit Smartphones oder Mini-Computern. So lassen sich inzwischen ganze Modelleisenbahnanlagen mit einem iPad oder iPhone steuern.

Der dänische Spielzeughersteller Lego gab an der Messe bekannt, sein Umsatz in Deutschland, Österreich und der Schweiz sei 2010 um 14,7 Prozent auf 304,4 Mio. Euro geklettert. In der Schweiz betrug das Plus 11,9 Prozent. Die Konzern-Zahlen werden Anfang März veröffentlicht.

Bei Ravensburger hat vor allem ein Stift mit Lautsprecher, der sogenannte Tiptoi, den Umsatz im vergangenen Jahr beflügelt. Der Stift, der Büchern und Spielen beim Drauftippen zusätzliche Informationen entlockt, habe mit dazu beigetragen, dass die Erlöse um 6,7 Prozent auf 312,9 Mio. Euro gestiegen sind, sagte Vorstandschef Karsten Schmidt.

Kritik von Umweltschützern

Unterdessen kritisierten Umweltschützer, dass die Branche die Kinder nicht ausreichend vor Schadstoffen in Spielsachen schütze. Viele Waren seien weiterhin giftbelastet, mahnte der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND).

Erst im Oktober habe die Stiftung Warentest zu hohe Mengen etwa von krebserregenden polyaromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) oder fortpflanzungsschädigenden Phthalat-Weichmacher nachgewiesen, erinnerte der BUND. Die im Sommer in Kraft tretende Europäische Spielzeugrichtlinie schütze die Kinder nur unzureichend - die Grenzwerte seien schlicht zu hoch, lautet die Kritik.

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SDA-ATS