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Nur bedingt Reue bei Constantin

Christian Constantin wird wie erwartet gegen die Sanktionen der Swiss Football League Rekurs einlegen. Dies erklärt der Präsident des FC Sion gegenüber dem Westschweizer Fernsehen RTS.

Erstmals seit die Disziplinarkommission der Liga ihn wegen der Attacke gegen den Teleclub-Experten und ehemaligen Nationaltrainer Rolf Fringer für 14 Monate gesperrt und mit einer Busse von 100'000 Franken belegt hat, äusserte sich Constantin ausführlich. Er erklärte, dass am Montag oder Dienstag der Rekurs eingereicht werde.

Zum Inhalt dieser Einsprache äusserte er sich sehr vage. Die Zeitung "Blick" habe die Disziplinarkommission mit seiner Berichterstattung beeinflusst und gewisse Aussagen von Interview-Partnern falsch wiedergegeben, antwortete er auf die Frage nach der Begründung für den Rekurs. Ihm seien von der Disziplinarkommission Artikel von "Blick" vorgelegt worden mit der Bitte, sich dazu zu äussern.

Constantin, der am Sonntag die gegen ihn verhängte Sperre respektiert hat, griff auch die Swiss Football League an, zeigte sich aber uneinsichtig, was sein Verschulden angeht. Auf die Frage der Reporterin der Sendung "mise au point", ob es nicht angebracht wäre, sich zu entschuldigen, fragte er zunächst: "Bei wem?" Dann meinte er, er werde für die Beleidigungen von Fringer nicht auch noch Danke sagen.

Keine Reue von Constantin

Fringer habe ihn seit 2009 immer wieder kritisiert. Am 21. September sei der TV-Experte zunächst mit Constantins Sohn Barthélémy, der beim FC Sion als Sportchef amtet, aneinander geraten. Als ihn der Vater zur Rede stellen wollte, habe Fringer gemeint, er habe nichts gesagt. So erzählte Christian Constantin die Ereignisse, die nach dem Match zwischen Lugano und Sion zur Attacke geführt hatten. "Ich habe ihm dann gesagt, ich werde dir das Gedächtnis auffrischen. Ich habe ihn geohrfeigt und einen Tritt in den Hintern versetzt"

"Ich bereue es nicht, aber es war nicht richtig", meinte Christian Constantin. Er hätte nicht zur Selbstjustiz greifen sollen. Die Sanktionen gegen ihn, nahm er vordergründig gelassen hin. Derzeit seien sie schliesslich noch nicht definitiv: "Sie bringen mich mehr zum Lachen, als das sie mir weh tun." Wie weit er nun juristisch gehen wird, um gegen die Sperre und Busse vorzugehen, sagte Constantin nicht. Er werde aber das abschliessende Urteil akzeptieren.

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