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Vor diesem Haus wurde 2013 ein Italiener vor den Augen seiner Verlobten und vor vier Kindern erschossen. (Archivbild)

KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT

(sda-ats)

In der juristischen Beurteilung der Bluttat von 2013 in Frasses FR ist es zu einer Wende gekommen. Das Freiburger Kantonsgericht hat die Beschwerden von zwei Männern, die 2016 zu lebenslänglichen Freiheitsstrafen verurteilt wurden, teilweise gutgeheissen.

Die zweite Instanz sprach am Mittwoch einen Mazedonier der Gehilfenschaft zu Mord und der Widerhandlungen gegen das Waffengesetz schuldig. Es verurteilte ihn zu einer Freiheitsstrafe von neun Jahren. Der Mann war 2016 von der ersten Instanz noch wegen Mordes schuldig gesprochen worden.

Beim zweiten Beschuldigten, einem Kosovaren, bleibt es bei der Verurteilung wegen Mordes und Widerhandlungen gegen das Waffengesetz. Doch reduzierte das Gericht seine Strafe auf 20 Jahre. Bei diesem Mann handelt es sich um jenen Straftäter, der vergangenes Jahr aus dem Freiburger Zentralgefängnis entwich.

Blutige Fehde kosovarischer Clans

Im Mai 2013 war in Frasses FR ein 36-jähriger Italiener vor seinem Haus erschossen worden, dies vor den Augen seiner Verlobten, deren zwei Kindern und zwei weiteren Kindern des Italieners aus erster Ehe.

Das erstinstanzliche Gericht kam damals zum Schluss, es handle sich um einen Racheakt im Zug einer langjährigen und blutigen Fehde zweier kosovarischer Familienclans. Der Italiener stammte ursprünglich aus Kosovo.

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SDA-ATS