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Die Nutzungszeiten auf Facebook sind gesunken. Der Strategiewechsel des Konzerns, weniger auf Nachrichten und dafür mehr auf Beiträge von Freunden zu setzen, spiegelt sich in der tieferen Nutzung wider. (Archivbild)

KEYSTONE/FR34727 AP/NOAH BERGER

(sda-ats)

Facebook verspricht, die beim Online-Netzwerk verbrachte Zeit sinnvoller zu machen und zeigt weniger viral verbreitete Videos. Die Nutzer verbrachten sofort 50 Millionen Stunden pro Tag weniger bei Facebook. Das sei in Ordnung, sagt Gründer und Chef Mark Zuckerberg.

Facebooks neuer Kurs, den Mitgliedern weniger Videos zu zeigen, hat schnell zu kürzeren Nutzungszeiten geführt. Im vergangenen Quartal hätten die Nutzer deswegen täglich 50 Millionen Stunden weniger bei Facebook verbracht, sagte Gründer und Chef Mark Zuckerberg am Mittwoch.

"Das zeigt, wie ernst wir es damit meinen." Bei der Grösse von Facebook sind das zwar nur rund zwei Minuten pro Nutzer am Tag. Aber kürzere Nutzungszeiten können auch auf die Geschäftszahlen durchschlagen, wenn weniger Werbung angeklickt wird.

Strategie-Wechsel

Zuckerberg betonte, das sei etwas, was Facebook in Kauf nehme, um die beim Online-Netzwerk verbrachte Zeit wertvoller zu machen. Er hatte einen tiefgreifenden Strategiewechsel angekündigt und erklärt, dass die Nutzer weniger Nachrichten und Inhalte von Facebook-Seiten zu sehen bekommen und stattdessen mehr Beiträge von Freunden und Verwandten.

"Den Menschen dabei zu helfen, sich zu vernetzen, ist wichtiger, als die Nutzungszeit zu verlängern", erklärte Zuckerberg jetzt. Das werde auf lange Sicht auch Facebooks Zukunft sichern.

Im vergangenen Quartal trieb ein boomendes Geschäft mit Online-Werbung den Facebook-Umsatz auf einen neuen Höchststand. Das Online-Netzwerk nahm knapp 13 Milliarden Dollar ein. Das war ein Plus von 47 Prozent im Jahresvergleich. Der Gewinn stieg um ein Fünftel auf 4,27 Milliarden Dollar, wie Facebook nach US-Börsenschluss am Mittwoch mitteilte.

Facebook hat nun 2,13 Milliarden monatlich aktive Nutzer. Täglich kamen 1,4 Milliarden von ihnen auf die Plattform. Das waren 32 Millionen mehr als drei Monate zuvor - das langsamste Wachstum seit 2015. Analysten hatten mit einem schnelleren Anstieg der Nutzerzahlen gerechnet.

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SDA-ATS