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US-Präsident Barack Obama setzt statt auf Pingpong-Diplomatie lieber auf Golf: Am Samstag schwang er mit seinem grössten innenpolitischen Gegenspieler, dem Republikaner John Boehner, gemeinsam die Schläger.

Die Amerikaner, erst recht die Medien, fieberten diesem Ereignis geradezu entgegen - da verblassten schon fast die US Open, die Meisterschaft der Top-Golfprofis, die nur wenige Kilometer entfernt abgehalten wurden.

Der "Golf-Gipfel", wie ihn die Medien prompt getauft haben, ging auf eine Einladung des Präsidenten zurück, und er war schon seit längerem geplant. Nun fiel er just in eine Zeit, in der es zwischen Obama und Boehner, dem Präsidenten des Abgeordnetenhauses, besonders stark knistert.

So wird nicht nur heftig über Sparmassnahmen zum Abbau der hohen Staatsverschuldung gestritten. Boehner hat Obama zudem gerade in den vergangenen Tagen wegen des anhaltenden Militärengagements der USA in Libyen massiv angegriffen. Er bemängelt, dass sich der Präsident beim Kongress keine Erlaubnis dafür geholt habe.

Spekulationen über Annäherung

Das machte das Sportereignis am Samstag besonders pikant und interessant, Medien überboten sich gegenseitig mit Spekulationen, ob sich die beiden Streithähne beim Golfen etwas annähern werden. Wohl auch aus diplomatischen Gründen wurde zunächst offengehalten, ob das Ergebnis der Partie veröffentlicht wird.

Oder lag es daran, dass es gute Chancen für eine Schlappe des Präsidenten gab? Boehner spielt nämlich weitaus häufiger als Obama und hat ein deutlich besseres Handicap. "Golf Digest" stuft ihn auf der Liste prominenter Washingtoner Spieler als Nummer 43 ein, Obama auf Rang 108.

Heimvorteil für Obama

Allerdings hatte der Präsident eine Trumpfkarte im Ärmel. Während Boehner mit John Kasich, dem Gouverneur von Ohio, an seiner Seite antrat, wählte Obama seinen Vize Joe Biden als Teamkameraden - und Biden toppt Boehner noch auf der Washingtoner Golfer-Promi-Liste.

Dazu hatte Obama den Heimvorteil: Der Schlagabtausch fand auf dem Golfplatz des Luftwaffenstützpunkts Andrews statt, dort, wo Obama meistens den Schläger schwingt, wenn ihm der Job Zeit dazu lässt.

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SDA-ATS