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Aus religiösen Gründen weigerte sich ein Konditor in Colorado, eine Hochzeitstorte für ein schwules Paar herzustellen. Nun beugt sich der Supreme Court über den Fall. (Themenbild)

Keystone/CHRISTIAN BEUTLER

(sda-ats)

Ein Konditor im US-Bundesstaat Colorado hatte sich geweigert, eine Hochzeitstorte für ein schwules Paar herzustellen - nun wird sich das Oberste Gericht der Vereinigten Staaten mit dem Streit befassen.

Wie der Supreme Court in Washington am Montag mitteilte, nahm er den Fall zur Entscheidung an.

Nach Ansicht des Konditors ist seine Weigerung, Aufträge von Homosexuellen anzunehmen, durch seine Religionsfreiheit geschützt. Hätte er die Torte gemacht, hätte dies "Gott missfallen", argumentiert er. Der Bürgerrechtsausschuss von Colorado wirft ihm in dem Rechtsstreit jedoch sexuelle Diskriminierung vor.

Der Konditor ist kein Einzelfall. Quer durchs Land führen immer wieder Betreiber von Konditoreien, Blumengeschäften, Fotostudios und anderen Firmen ins Feld, dass sie aus religiösen Gründen keine Dienstleistungen für homosexuelle Paare erbringen wollten. Das Oberste Gericht der USA hatte vor zwei Jahren die Ehe für Homosexuelle landesweit legalisiert.

SDA-ATS