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Pfäffikon SZ - Beim nur knapp vor dem Konkurs bewahrten Technologiekonzern OC Oerlikon geht es aufwärts: Im ersten Halbjahr konnte das Unternehmen den Verlust halbieren und den Umsatz um 10 Prozent steigern. Die Auftragsbücher sind besser gefüllt. Sorgenkind bleibt die Solarsparte.
Als einziger der sechs Konzernteile erreichte Oerlikon Solar auch im zweiten Quartal nicht die Gewinnschwelle: Die auf Produktionsmaschinen für Dünnschicht-Solarzellen spezialisierte Sparte erlitt einen Verlust vor Zinsen und Steuern von 60 Mio. Franken, nach einer schwarzen Null ein Jahr zuvor.
Ansonsten konnte sich OC Oerlikon im Vergleich zum Vorjahr aber deutlich steigern: Der Betriebsverlust sank von 164 Mio. auf 31 Mio. Franken, der Reinverlust verringerte sich gegenüber dem Vorjahressemester um rund die Hälfte auf 50 Mio. Franken.
Die höhere Profitabilität war nicht nur die Folge der harten Sanierung, die 2009 tausende von Stellen gekostet hatte: Auch die Verkäufe zogen wieder an. Insgesamt stieg der Umsatz um 10 Prozent auf 1,57 Mrd. Franken, wie OC Oerlikon am Dienstag mitteilte.
Textilsparte wächst in Asien
Am stärksten verbessert hat sich bei OC Oerlikon indes die Auftragslage: Das Unternehmen erhielt ein Drittel mehr Bestellungen als ein Jahr zuvor, das Volumen betrug 2,1 Mrd. Franken.
Für vollere Auftragsbücher sorgte insbesondere die grösste Sparte Textil, deren Maschinen zurzeit in Asien stark gefragt sind. Bei der Solarsparte sank der Auftragseingang von knapp 500 Mio. auf 11 Mio. Franken.
Ende Juni verfügte das Unternehmen total über Bestellungen im Wert von 1,43 Mrd. Franken (+25 Prozent). Die Auftragslage habe sich signifikant und schneller als erwartet gebessert, sagte der Mitte Mai zum Konzernchef ernannte Michael Buscher vor den Medien in Zürich. "OC Oerlikon ist auf Erholungskurs."
Neue Mitarbeiter
Nach dem massiven Abbau im Vorjahr stellte das Unternehmen seit Jahresbeginn unter dem Strich 300 neue Leute an, wobei OC Oerlikon vor allem in Asien Personal anwarb. In Europa gingen fast 500 Stellen verloren. Keinen Abbau gab es in der Schweiz.
Die Restrukturierung verursacht im 2010 voraussichtlich Ausgaben von 50 Mio. bis 70 Mio. Franken, wobei 17 Mio. im ersten Halbjahr verbucht wurden. Andererseits konnte OC Oerlikon die Kosten in den ersten sechs Monaten bereits um 80 Mio. Fr. senken.

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SDA-ATS