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Pfäffikon SZ - Der Industriekonzern OC Oerlikon hat weitere Details seiner geplanten Rekapitalisierung mitgeteilt. Pro Aktie werden demnach 19 Bezugsrechte für eine neue Aktie herausgegeben.
Gemäss Communiqué wird erwartet, dass Viktor Vekselbergs Beteiligungsgesellschaft Renova, welche den hoch verschuldeten Industriekonzern kontrolliert, von ihren Bezugsrechten Gebrauch machen wird. Dabei wird Renova neue Aktien im Wert von 447 Mio. Fr. zeichnen, wovon 400 Mio.Fr. in bar bezahlt und der Rest mit Schulden verrechnet werde.
Machen alle anderen Aktionäre ebenfalls von ihren Bezugsrechten Gebrauch, würden weitere rund 553 Mio. Fr. in die Kassen von OC Oerlikon gespült. Machen die anderen Aktionäre von ihrem Recht keinen Gebrauch, würden die Kreditgeber von OC Oerlikon die entsprechenden neuen Aktien gegen Verrechnung von Schulden übernehmen.
Den Kreditgebern wird auf diesem Weg das exklusive Recht eingeräumt, abhängig von der Ausübungsquote der Bezugsrechte bis zu 12,5 Prozent des zukünftigen Aktienkapitals des Konzerns zu erwerben. Gewissen Kreditgebern - sprich Banken - wird zudem die Möglichkeit geboten, jene neuen Aktien zum Marktwert zu kaufen, welche für die vom Konzern selbst gehaltenen eigenen Aktien ausgegeben werden.
Je nach dem, wie viele Aktionäre sich an der Rekapitalisierung von OC Oerlikon beteiligen, müssen sich die Kreditgeber mehr oder weniger Geld ans Bein streichen. Würden alle bisherigen Aktionäre von ihrem Bezugrecht für neue Aktien Gebrauch machen, würden die Banken auf die Rückzahlung von Schulden in der Höhe 125 Mio. Franken verzichten.
Unter dem Strich reduziere sich durch die Rekapitalisierung die Schuldenlast des Industriekonzerns um 750 Mio. bis 1 Mrd. Franken, heisst es im Communiqué. Ingesamt belaufen sich die Schulden des Konzerns derzeit auf rund 2 Mrd. Franken.

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SDA-ATS