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Der aus sehr unterschiedlichen Industriezweigen zusammengesetzte Konzern OC Oerlikon schreibt nach seiner existenzbedrohenden Krise wieder schwarze Zahlen. Operativ wurde aus dem Verlust von 589 Mio. Fr. im Vorjahr ein Gewinn von 51 Mio. Franken.

Dank eines Steuereffekts gelang dem Fusionsgebilde auch unter dem Strich ein Mini-Gewinn von 5 Mio. Franken. Oerlikons Rückkehr in die schwarzen Zahlen erfolgte ein Jahr früher als erwartet. Vor der Bilanzpräsentation am Mittwoch hatten Analysten immer noch Verlustprognosen in zweistelliger Millionenhöhe herumgereicht.

Tritt gefasst hat das von Grossinvestor Viktor Vekselberg dominierte Traditionsunternehmen, das unter anderem Textilmaschinen, Getriebesysteme sowie Vakuum-, Beschichtungs- und Solartechnologien anbietet, dank der Markterholung, einer harten Restrukturierung sowie der wiedererlangten finanziellen Stabilität.

Ausser rund einer Milliarde Franken an Verlusten in den vergangenen zwei Jahren litt Oerlikon unter einer schweren Schuldenlast, Folge einer jahrelangen wirren Zu- und Verkaufspolitik von Sparten. Die Schulden wurden mit Einverständnis der kreditgebenden Banken und der Aktionäre im vergangenen Jahr durch einen Kapitalschnitt, eine Kapitalerhöhung und einen Schuldenerlass stark reduziert.

Asien zieht

Die Bestellungen stiegen 2010 um die Hälfte auf 4,52 Mrd. Franken, während der Umsatz um ein Viertel auf 3,60 Mrd. Franken zulegte. "Die Krisenwolken über Oerlikon verziehen sich langsam aber sicher und der Turnaround scheint auf Kurs", schrieben die Analysten der Bank Wegelin.

Alle Konzernsegmente zeigten im vergangenen Jahr Zeichen der Erholung, wobei die Getriebe- und die Solarsparte operativ immer noch rote Zahlen schreiben. Weiteres Merkmal des am Mittwoch veröffentlichten Jahresabschlusses ist, dass Asien als Markt immer wichtiger wird. 44 Prozent der Umsatzes erzielte die Gruppe 2010 in der Region Asien-Pazifik, vor allem in China.

Auch einen neuerlichen Stellenabbau soll es nicht geben. Ende 2010 hatte Oerlikon rund 16'000 Mitarbeiter, nach fast 20'000 vor der Krise. Wegen der Zuge der Krise beschlossenen Stellenstreichungen werden laut dem Konzernchef aber auch im laufenden Jahr noch Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz verlieren.

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SDA-ATS