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In Verlegenheit gebracht: Panamas Präsident Juan Carlos Varela soll vom Odebrecht-Konzern Wahlkampfspenden erhalten haben. (Archivbild)

KEYSTONE/EPA/FRANCK ROBICHON

(sda-ats)

Im Korruptionsskandal um den brasilianischen Baukonzern Odebrecht ist der panamaische Präsident Juan Carlos Varela von einem früheren Vertrauten schwer belastet worden. Der Staatschef habe im Wahlkampf Spenden von Odebrecht erhalten.

Das sagte der Rechtsanwalt Ramón Fonseca Mora am Donnerstag. Zuvor war seine Kanzlei von Ermittlern durchsucht worden. Fonseca ist Partner der Kanzlei Mossack Fonseca, die durch die Veröffentlichung der "Panama Papers" bekannt wurde.

Das Unternehmen soll Tausende Briefkastenfirmen gegründet haben, in denen Politiker, Prominente und Sportler ihr Vermögen parkten. Fonseca war Varelas persönlicher Berater und stellvertretender Vorsitzender der Regierungspartei Partido Panameñista.

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SDA-ATS