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OECD-Chefökonom Pier Carlo Padoan warnt vor einem Ausscheiden Griechenlands aus der Euro-Zone. "Das Risiko besteht und es ist höher als noch vor sechs Monaten."

Die Folgen einer Staatspleite wären "katastrophal, vor allem auf sozialer Ebene", warnte der Chefökonom der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) am Sonntag in der "La Stampa". Wer die Tragweite herunterspiele, handle unverantwortlich.

In der Debatte um Wachstumsstrategien für die europäische Wirtschaft hat der italienische Ministerpräsident Mario Monti Rückendeckung von der OECD erhalten. Die EU sollte staatliche Investitionen bei der Berechnung der Haushaltsdefizite herausrechnen und Euro-Bonds auflegen, um das Wachstum anzukurbeln, sagte Padoan.

Zuvor hatte bereits der italienische Staatschef auf die Einführung von Euro-Bonds gepocht und sich für Änderungen bei der Defizitberechnung ausgesprochen. Investitionsausgaben wie Aufträge an private Firmen seien anders zu bewerten als weniger produktive Staatsausgaben. Beide Vorschläge sind bisher vor allem in Deutschland auf Widerstand gestossen.

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SDA-ATS