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Houston - Aus dem Bohrloch im Golf von Mexiko strömt erstmals seit drei Monaten kein Öl mehr, doch die Behörden und der BP-Konzern warnen vor voreiligem Optimismus. "Es ist viel zu früh, um zu feiern", sagte BP-Topmanager Doug Suttles am Freitag dem US-Nachrichtensender CNN.
Die vorübergehende Schliessung der Ölquelle war lediglich Teil eines Tests: Am Donnerstagabend war es Experten von BP gelungen, alle Ventile eines tonnenschweren Auffangzylinders in 1500 Meter Tiefe zu schliessen.
Auch BP-Manager Kent Wells betonte immer wieder, dass dies noch nicht der endgültige Sieg sei. Zunächst bleibe das Bohrloch lediglich zu Testzwecken versiegelt. Der Konzern erklärte, dass der provisorische Verschluss möglicherweise nur 48 Stunden dauere und anschliessend wieder Schiffe das Öl aufnehmen müssten.
Druck gemessen
Die Tests werden genauestens beobachtet, alle sechs Stunden werde gemessen. Damit soll geklärt werden, ob das Steigrohr in der Tiefe bei einer Schliessung des Lecks dem Druck standhält oder ob es Lecks gibt. Ein hoher Druck ist dabei eine gute Nachricht, denn niedriger Druck könne bedeuten, dass noch irgendwo aus dem kilometerlangen Rohr Öl austritt.
Der Einsatzleiter der US-Regierung, Admiral Thad Allen, erklärte, der Zylinder sei nicht dafür gedacht, die Quelle dauerhaft zu verschliessen. Nach den Tests werde das Öl vermutlich weiter in Schiffe geleitet, bis die endgültige Lösung funktioniere, sagte er CNN.
Denn erst mit Entlastungsbohrungen mehrere Kilometer unter dem Meeresboden soll das Bohrloch vollständig versiegelt werden. Damit wird aber frühstens Ende Juli oder Anfang August gerechnet. Der Untergang der Bohrinsel "Deepwater Horizon" im April hatte die schwerste Ölpest der US-Geschichte verursacht.

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SDA-ATS