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Ohne Derdiyok und Schwegler, mit Bürki, Ziegler und Seferovic

Dieser Inhalt wurde am 13. Mai 2014 - 11:10 publiziert
(Keystone-SDA)

Fussball - Eren Derdiyok ist an der WM-Endrunde in Brasilien nicht dabei. Der Stürmer fehlt im 23-Mann-Kader von Nationalcoach Ottmar Hitzfeld. Auch Pirmin Schwegler ist nicht dabei.
Der über einjährige Stillstand auf Klubebene kostet Eren Derdiyok das begehrte WM-Ticket. Der Transfer von Hoffenheim zu Bayer Leverkusen löste bei ihm die Blockade nicht. In 27 Spielen erzielte der frühere Schweizer Hoffnungsträger nur einen Treffer. Derdiyok figuriert daher lediglich auf der Pikett-Liste. Ihm werden im Angriff die Turnier-Debütanten Josip Drmic, Mario Gavranovic und Haris Seferovic vorgezogen.
Grosse Überraschungen oder weitere Härtefälle beinhaltet die Nomination Hitzfelds nicht. Beim letzten Highlight seiner Karriere verzichtet der Deutsche auf personelle Experimente. Die Eindrücke der WM-Ausscheidung gewichtete Hitzfeld bei seiner Wahl zum Teil höher als die Tagesform. Am früheren U17-Weltmeister Seferovic beispielsweise hält er fest, obschon der 22-Jährige beim spanischen Klub Real Sociedad seit Monaten kaum mehr zum Zug gekommen ist.
In der Defensive vertraut Hitzfeld den bewährten Kräften. Wolfsburgs Keeper Diego Benaglio, Juventus-Verteidiger Stephan Lichtsteiner, der Young Boy Steve von Bergen und Benaglios Klubkollege Ricardo Rodriguez, der in 34 Bundesliga-Runden keine einzige Minute verpasst hat, waren ohnehin gesetzt. Fabian Schär ist nach mehrfacher Verletzungspause beim FC Basel auf dem Weg zurück. Johan Djourou (Hamburger SV), Philippe Senderos (Valencia) und Reto Ziegler (Sassuolo) bleiben trotz einer schwierigen Saison an Bord.
Auch die Besetzung des Mittelfelds wird keine grosse Debatte auslösen. Die zentrale Achse mit Captain Gökhan Inler und Valon Behrami steht seit Jahren. In den Couloirs sind Valentin Stocker und Xherdan Shaqiri unbestritten. Für die Position hinter der Spitze dürfte Granit Xhaka trotz seiner ungenügenden Rückrunde in Mönchengladbach erste Wahl sein.
Kein Aufgebot erhielten hingegen der langjährige Frankfurter Captain Pirmin Schwegler, Basels Allrounder Fabian Frei sowie Pajtim Kasami, der talentierte U21-Stratege. Sowohl Frei, der während Wochen im Europacup brillierte, als auch Kasami machten sich zu Recht Hoffnungen. Derweil Frei unter dem Überangebot im Zentrum zu leiden hat, kam für den Ex-U17-Weltmeister Kasami die Relegation mit Fulham zweifellos im ungünstigsten Moment.
Am übernächsten Sonntag erwartet Hitzfeld das WM-Team in der Zentralschweiz zum Start der Vorbereitung. Gegen Jamaika (30. Mai) und Peru (3. Juni) testen die Schweizer vor dem Abflug nach Brasilien zweimal in Luzern. Am 15. Juni starten sie in Brasilia gegen Ecuador zur WM.

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