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New York - Regisseur Oliver Stone hat Ärger wegen Aussagen zum angeblichen Einfluss von Juden in den USA. Der 63-Jährige, der selbst jüdische Wurzeln hat, entschuldigte sich am Dienstag für seine Bemerkungen in der britischen "Sunday Times".
Stone hatte gesagt: "Hitler war ein Frankenstein-Monster. Aber da gab es auch einen Dr. Frankenstein", der es erschaffen habe. "Deutsche Industrielle, die Amerikaner und die Briten. Er hatte viel Unterstützung. Hitler hat den Russen viel mehr angetan als den Juden."
Gefragt, warum der Holocaust stärker im Bewusstsein der Öffentlichkeit verankert sei, antwortete der Regisseur: "Das ist die jüdische Dominanz in den Medien. Da gibt es eine grosse Lobby in den Vereinigten Staaten. Sie sind fleissige Arbeiter. Sie sind ganz oben bei den Kommentaren, die mächtigste Lobby in Washington."
Jüdische Verbände warfen Stone daraufhin vor, er habe sich mit seinen "grotesken, giftigen Klischees" als Antisemit entlarvt. Der Regisseur erwecke den Eindruck, "als werde Hitler wegen eines jüdischen Einflusses ungerecht behandelt".
Stone, der Hitler bereits früher als "Sündenbock" bezeichnet hatte, entschuldigte sich inzwischen: "Ich werde versuchen, die von den Deutschen begangenen Kriegsverbrechen aus einer grösseren Sicht zu betrachten. Ich habe eine plumpe Bemerkung über den Holocaust gemacht, die ich bereue und für die ich um Verzeihung bitte."

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SDA-ATS