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Olympiasiegerin Michelle Gisin sagt vor der Kombination in Crans-Montana, dass sie nicht zu den Top-Favoritinnen gehöre, und dass sie von Wendy Holdeners Super-G stark beeindruckt gewesen sei.

Dass Holdener sie beim Weltcup-Super-G in Crans-Montana vom Podest stiess, machte Michelle Gisin gar nichts aus. "Wendy hat den Podestrang mehr als verdient. Sie erwischte die Einfahrt in den steilen Schlusshang besser als ich." Und die 24-jährige Obwaldnerin deckte ihre langjährige Teamkollegin und Freundin mit noch mehr Lob ein: "Wendys Fahrt war sehr beeindruckend. Ich wusste, dass sie auch im Super-G sehr, sehr schnell sein kann. Das hat sie auch im Training immer wieder gezeigt."

Wenn es bei Holdener mit dem Risiko aufgehen, dann sei sie auch im Super-G voll dabei. "Heute in Crans fuhr Wendy ja eigentlich mit Blick auf die Kombination am Sonntag. Dadurch konnte sie befreit auffahren. Mega-cool, dass sie nun auch ihr erstes Speed-Podest hat. Einfach der Wahnsinn!"

Sorgte Holdener am ersten von zwei Renntagen im Wallis für die Überraschung des Tages, so durfte Gisin mit ihrer Leistung ebenso zufrieden sein. "Für mich war es ein Mega-Rennen", so die Engelbergerin, die in ihrem ersten Rennen nach dem Olympiasieg nicht volles Risiko ging. "Es war mir wichtig, hier zu punkten." Dank diesem 4. Platz ist sie nun auch im Disziplinen-Klassement Vierte. "Das ist genial. Eine solch konstante und stabile Super-G-Saison konnte ich mir nicht einmal erträumen", so Gisin.

Gisin: "Bin nicht die Favoritin"

Für die Kombination vom Sonntag sieht sich die Innerschweizerin nicht in der Rolle der Favoritin: "Wenn all die Technikerinnen wie eben Wendy, aber auch Federica (Brignone), im Super-G wiederum so stark fahren, dann wird es für mich schwierig." Doch Gisin, die lange als Slalom-Spezialistin galt, darf man nicht unterschätzen. Das hat sich nicht zuletzt in Südkorea gezeigt, wo sie mit fast einer Sekunde Vorsprung triumphierte und dabei auch im Slalom mit den Besten durchaus mithalten konnte.

Sie habe am Sonntag nichts zu verlieren, sagte Gisin auch noch. "Nach meiner Leistung in der Kombination in Lenzerheide habe ich keine Chance mehr auf die Kristallkugel. Bei nur zwei Rennen kann man einen neunten Rang nicht ausgleichen." Schön wäre es, so die Super-G-Vierte vom Samstag, "wenn mir die Bestätigung für Südkorea gelänge. Doch erzwingen kann und darf ich nichts."

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SDA-ATS